Tipps zur Küchenspüle

Beim Spülen träumen die Menschen vom Urlaub und anderen schönen Dingen, hat unlängst eine tiefenpsychologische Studie ergeben.

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Allein aus diesem Grund ist es gut, dass das Nassarbeitszentrum - trotz Geschirrspülmaschine - auch heute noch im Mittelpunkt des Küchengeschehens steht. Denn hier werden mehr als die Hälfte aller Küchenarbeiten erledigt. Bei einem neuen Edelstahl-Spülenkonzept wird zum Beispiel die Wand hinter der Spüle als Arbeitsebene mit einbezogen. Alles, was man an Werkzeug rund um das Nassarbeitszentrum benötigt, wird einfach in eine waagerechte Profilleiste eingeklinkt. So sind Schneidbretter, Schüsseln, Seiher oder Geschirrkorb aus dem Weg und trotzdem direkt griffbereit. Reibe und Salatschleuder sind auf dem Becken bzw. in einer Mulde standfest zu arretieren, das Schneidbrett ist verschiebbar.

Module, bei denen Arbeitsplatte und Spüle nach Wunschmaß aus einem Material gefertigt werden, bieten eine attraktive Optik und sind besonders praxisgerecht. Es gibt Module nach Maß beispielsweise in Edelstahl oder Keramik. Beide Materialien sind gleichermaßen geeignet für die Kombination von Arbeitsplatte und Spüle. Je nach Geschmack und Anspruch wählt man den strapazierfähigen Profilook in glänzendem Edelstahl oder die Farbenvielfalt und Pflegeleichtigkeit des Keramikmaterials.

Eine Eckspüle erweist sich in vielen Küchengrundrissen als eine planerisch gelungene Lösung. Hier bieten die Spülenhersteller ein umfangreiches, optisch ansprechendes und funktionell ausgereiftes Programm an. Ausgeklügelte Kombinationen von Spül- und Abtropfbecken sowie Abtropfflächen nutzen jeden Millimeter Platz sinnvoll aus. Selbst verschiebbare Schneidbretter gibt es heute für Eckspülen.

Für Natursteinarbeitsplatten bieten die Hersteller zahlreiche neue Spülbecken aus den unterschiedlichsten Materialien und Formen, die als Unterbaubecken unter den Ausschnitt in der Arbeitsplatte montiert werden.

Zur Spüle gehört  natürlich  die passende Armatur, die heute zahlreiche Besonderheiten bietet. So gibt es inzwischen auch für die Küche eine berührungslose Armatur. Wasser marsch auf Kniedruck. Dazu wird eine Membrane innen an der Tür des Spülenunterschranks befestigt. Durch leichten Druck reagiert die Membrane, öffnet das Ventil in der Leitung und Wasser fließt. Um das Wasser zu stoppen, braucht man nur den Druck auf die Membrane wegzunehmen, d.h. das Knie zurückzuziehen. Das Wasser stoppt sofort. Die innovative Technik funktioniert allein mit Wasserdruck, d.h. die Installation ist einfach und kostengünstig.

Armaturen passend zu den Spülenmaterialien gibt es beispielsweise in Chrom, Edelstahl-Finish, Keramik-Look oder mit farbigen Oberflächen.

Was eine gute Küchenarmatur in jedem Fall besitzen sollte: eine ausziehbare Schlauchbrause, damit man einen schweren Topf oder Eimer nicht ins Spülbecken heben muss und zum bequemen Abspülen sperriger Teile. Heute gibt es neben dem direkt aus der Armatur herausziehbaren Brausekopf auch separate Brausen, die an einer dekorativen, hoch aufragenden Edelstahlfeder geführt werden.

Zum Abschluss vieler Arbeiten am Spülzentrum tritt das Wertstofftrennsystem, in der Regel unter der Spüle oder direkt daneben eingebaut, in Aktion. Komfortable, in leicht laufenden Auszügen integrierte, unkompliziert einzubauende Systeme ermöglichen auch die Nachrüstung vorhandener Küchen. Eine Vierertrennung ist dabei heute die Regel, zusätzlich ist oftmals noch Stauraum für Papier oder Putzmittel vorgesehen. Neue Spülenunterschrankauszüge haben zusätzlich zum Mülltrennsystem eine zweite Schublade mit einer Aussparung für den Siphon. Hier kann man griffbereit Spülmittel, Handtücher usw. unterbringen, so dass der Raum unter der Spüle optimal genutzt wird.

Bild: Blanco
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