Privates Saunavergnügen

Der Gang in die Sauna ist zum Volkssport geworden. Besonders angesagt: Gesundes Schwitzen in der eigenen Privatsauna. Hierauf sollten Sie beim Saunabau achten.

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Wer vor öffentlichen Saunen zurückschreckt, muss dennoch nicht auf das wohltuende Schwitzerlebnis verzichten. Denn: Heimsaunas sind längst kein unbezahlbares Vergnügen mehr.

Der Preis für eine Privatsauna liegt – je nach Größe und Ausstattung – im oberen, mittleren oder unteren vierstelligen Eurobereich. Auch der Einbau ist kein Hexenwerk: Die meisten Saunahersteller liefern auf Wunsch komplette Bausätze, die sich auch von weniger begnadeten Heimwerkern ohne größere Probleme zusammenbauen lassen. Und auch der Gesetzgeber lässt dem Hausherren in Sachen Sauna freie Hand: Baurechtliche Vorschriften gibt es keine.

Der Ort

Auf die Frage, wo die Sauna am besten platziert wird, gibt es keine pauschale Antwort. So kommt der Keller genauso in Frage wie der Dachboden. Wichtig ist allerdings, dass der umliegende Raum gut isoliert ist. Denn wo sich eine Sauna befindet, ist zwangsläufig auch Dampf und Feuchtigkeit nicht weit. Damit diese nicht ins Mauerwerk eindringen, ist eine gute Isolierung unverzichtbar. Gleichzeitig empfiehlt sich dringend eine Lüftungsmöglichkeit, also z.B. ein Fenster.

Die Größe

Die Größe einer Sauna muss natürlich auf die erwartete Anzahl der Nutzer abgestimmt werden. Damit es nicht ungemütlich eng wird, sollte pro Person mindestens ein Quadratmeter Fläche eingeplant werden. Um Liegemöglichkeiten zu schaffen, empfiehlt es sich, dass die Sauna über eine Breite von mindestens zwei Metern verfügt. Daneben ist auch ein ausreichender Abstand von der obersten Sitzbank zur Decke angebracht, um das Sitzen in der Sauna nicht zur Qual werden zu lassen.

Das Material

Für Saunawände und –decke stehen eine ganze Reihe verschiedener Holzsorten zur Auswahl. Bewährt haben sich zum Beispiel Hemlock-Tanne sowie nordische Fichte. Als Bodenbelag genügt in der Regel ein Glattstrich-Zement.

Die Montage

Beim Zusammenbauen der Sauna kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Gerade die Fertigelemente von Qualitätsherstellern lassen sich rasch und unkompliziert zusammenfügen. Die Wandelemente werden auf den verschraubten Bodenrahmen montiert, es folgen der Türrahmen und anschließend die Deckenteile. Zur Montage der Bänke werden zunächst Leisten angebracht, auf denen dann die Sitzgelegenheiten selbst fixiert werden.

Die Energie

In den meisten Heimsaunen sorgt elektrische Wärme für die notwendigen Temperaturen, aufwändiger ist dagegen die Befeuerung mit Holz. Wer nicht selbst Elektroinstallateur ist, sollte diese Arbeit in jedem Fall einem Fachmann überlassen. Zwingend vorgeschrieben sind zwei voneinander unabhängige Schaltkreise für die Sauna. Einer ist für die Temperatur zuständig, der andere verhindert Überhitzung, indem er gegebenenfalls die Stromzufuhr kappt. Der Ofen sollte – je nach Größe der Sauna – eine Heizleistung von drei bis neun Kilowatt aufweisen.

Bild: Klafs
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