Tipps für gesundes Schwitzen

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Die eigene Sauna garantiert wohltuende Entspannung und stärkt die Abwehrkräfte. Dies wissen immer mehr Deutsche zu schätzen. Auf Folgendes sollte allerdings beim Saunagang geachtet werden:
Ein Schwitzgang sollte nicht länger als 15 Minuten dauern. Vorsicht: Abruptes Aufstehen belastet den Kreislauf. Wer vor dem Sprung unter die abkühlende Dusche kurz an der frischen Luft ausharrt, gönnt seiner Lunge die nötige Regeneration. In der Wohnung genügt bereits ein Ruheplatz am offenen Fenster. Während dieser Erholungspausen darf nichts getrunken werden, um dem Körper beim Entschlacken zu helfen. Nach dem Saunabad muss der Flüssigkeitsverlust jedoch unbedingt ausgeglichen werden, am besten mit Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen.
Doch nicht nur für die Nutzung, sondern auch für den Bau einer Heimsauna gelten einige Grundsätze. So ist es notwendig, die Wände und besonders die Decken im Saunaraum ausreichend zu isolieren. Die Wände der Saunen sind immer mehrschichtig: Zwischen Innenauskleidung und der Wärmedämmschicht ist eine Diffusionssperre notwendig. Eine Wandstärke von 68 Millimetern spart zudem viel Energie. Eine spezielle Isolierung des Fußbodens ist jedoch nicht erforderlich. Für die Innenbekleidung der Sauna eignet sich langsam wachsendes, astfreies Holz wie die Polarfichte, da es gut dämmt. Wichtig: Der Saunaofen darf nicht hinter den Bänken versteckt sein, sondern sollte frei im Raum stehen. So kann sich die erzeugte Strahlungswärme gleichmäßig ausbreiten und die Sauna einheitlich und sanft erhitzen.
Eine Heimsauna muss nicht immer nur ein eintöniger Holzkasten sein. Häufig gibt es auch farbige Leisten-Sets, so dass man seinen Schwitzkasten grün, blau oder rot absetzen kann.
Bild: Klafs
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