Diebstahlschutz für Sicherheitstechnik

Gegensprechanlagen sorgen für Sicherheit – sollten aber auch selbst gesichert werden. Ihre hochwertige Technik ist für Langfinger attraktiv, wie aktuelle Fälle zeigen.

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Eine „neue Masche“ meldete im Spätsommer die Düsseldorfer Polizei: Zwei Übeltäter hatten im Großraum Düsseldorf rund 70 Türsprechanlagen ausgebaut und per Internet meistbietend verkauft. Sie waren vom Fach: Einer der beiden baute in der Nacht die Anlagen aus, die er tagsüber als Elektriker montiert hatte. Auch die Kripo Geldern berichtet von ähnlichen Fällen; dort montierten besonders dreiste Diebe gar die Anlage des Amtsgerichts ab. Die meisten Diebstähle zählt die Polizei jedoch in gepflegten Wohngebieten. Dort haben es die nächtlichen Besucher vor allem auf hochwertige Markengeräte und Modelle mit Videokamera abgesehen. Entsprechend groß sind Schaden und Ärger bei den Bestohlenen. Dabei hätten die meisten Diebstähle verhindert werden können.
 
Schutz vor langen Fingern
 
Der Furtwanger Hersteller Siedle zum Beispiel bietet als Zubehör für Türsprechanlagen einen Diebstahlschutz-Controller an. Vom Elektrofachbetrieb nachträglich eingebaut oder bei neuen Anlagen gleich mit installiert, verhindert er den Ausbau der wertvollen Technik. Da die Verriegelung elektromagnetisch von einem Signalgeber im Gebäudeinneren gesteuert wird, ist sie von außen nicht manipulierbar. Selbst Experten mit Spezialwerkzeug haben keine Chance, die Anlagen zerstörungsfrei zu öffnen.
 
Gerade bei hochwertiger Sicherheitstechnik wie Kamera, Code-Schloss oder Fingerprint-Leser schlagen die zusätzlichen Kosten für wirksamen Diebstahlschutz vergleichsweise wenig zu Buche. Der Nutzen hingegen ist groß: Auf diese Weise gut geschützt, können sich die Bewohner beruhigt zurücklehnen – ihre Sicherheitstechnik ist sicher.
 
Bild: Siedle
bauen. wohne. leben.  www.homesolute.com
 
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