Gesundes Wasser

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Mehr noch: Immer mehr Menschen in Deutschland entdecken Leitungswasser, das hier so sauber ist wie in wenigen anderen Ländern der Welt, auch als preiswerte und ausgewogene Alternative zum Mineralwasser und trinken es. Doch im Leitungswasser versteckt sich ein Stoff, der zwar dem Menschen nichts anhaben kann, aber den Leitungen, Heizstäben und Geräten im Haus auf Dauer schwer zu schaffen macht: Kalk. Dagegen lässt sich aber etwas machen. Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten, den Kalkgehalt des Wassers auf ein verträgliches Maß zu reduzieren.
Auskunft über den Kalkgehalt des Wassers gibt der so genannte Härtegrad. Leitungswasser ist nämlich nicht gleich Leitungswasser: Grund- und Quellwasser reichert sich unterschiedlich stark mit Kalk an. Als unproblematisch gelten Härtegrade von unter vier. Dann kommt etwa der Geschirrspüler gut ohne zusätzliches Salz aus, ohne dass deswegen die Heizstäbe verkalken würden. Das gleiche gilt auch für die Waschmaschine. Bei einem Härtegrad von vier oder höher empfiehlt es sich dagegen, Salz in den Geräten zuzugeben, um den Kalk zu bekämpfen. Je härter das Wasser, also je höher der Kalkgehalt, desto schneller verstopfen aber auch Wasserhähne und Duschköpfe: Und: Desto schneller bilden sich auch in den Wasserleitungen Ablagerungen. Sind verstopfte Brauseköpfe oder Kalkflecken an Wasserhahn und Waschbecken meist einfach nur lästig, so sind Kalkablagerungen in den Wasserleitungen und in Heizgeräten auch ein Kosten- und Sicherheitsproblem.
Im Heizsystem eines Hauses treibt der Kalk für die Bewohner weitgehend unsichtbar ein böses Spiel, dessen Auswirkungen erst mit der nächsten Heizkostenabrechnung sichtbar werden. Bereits wenige Milimeter dicke Ablagerungen in Heizkesseln, Heizkörpern oder Warmwasserboilern lassen die Energiekosten für die Warmwasserproduktion nämlich bereits spürbar steigen. Rechtzeitiges Vorbeugen spart also auf Dauer auch Geld. Viel Kalk im Wasser erhöht außerdem die Korrosionsgefahr in den Wasserleitungen. Bei Kupferrohren kann dadurch im Extremfall sogar ein Rohrbruch drohen.
Über die beste Methode zur Senkung des Härtegrades des Wassers gehen die Meinungen auseinander. Zur Auswahl stehen ganz allgemein auf der einen Seite chemische und auf der anderen Seite physikalische Methoden. Im ersten Fall wird dem Wasser Kalk entzogen, im zweiten Fall wird der Kalk bestmöglich unschädlich gemacht.
Beim chemischen Verfahren wird dem Wasser beispielsweise über ein Gerät ein bestimmter Stoff zugesetzt, in den meisten Fällen ist das Kochsalz. Über einen Ionenaustausch wird das im Kalk enthaltene Calcium durch andere Stoffe wie etwa Natrium ersetzt. Allerdings nicht vollständig, denn ein geringer Calcium-Gehalt des Wasser ist ja durchaus wünschenswert. Skeptiker sehen bei den chemischen Verfahren allerdings die Gefahr einer Beeinträchtigung der Wasserqualität.
Als Alternative gibt es die physikalischen Verfahren gegen den Kalk. Bei diesen soll durch äußere Einflüsse die Struktur des Kalkes so verändert werden, dass die Ablagerung an den Leitungswänden zumindest erschwert oder gar verhindert wird. Das geschieht zum Beispiel mit Hilfe eines elektromagnetischen oder elektrischen Feldes, das etwa von einem Magneten erzeugt werden kann.
Für welches Verfahren auch immer man sich entscheidet, wichtig ist es in jedem Fall eine Notbremse in den Kauf einzubauen: Erweist sich das Gerät nach einer bestimmten Zeit als wirkungslos, sollte die Möglichkeit zur Rückgabe beim Hersteller bestehen.
Foto: Idealstandard
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Auskunft über den Kalkgehalt des Wassers gibt der so genannte Härtegrad. Leitungswasser ist nämlich nicht gleich Leitungswasser: Grund- und Quellwasser reichert sich unterschiedlich stark mit Kalk an. Als unproblematisch gelten Härtegrade von unter vier. Dann kommt etwa der Geschirrspüler gut ohne zusätzliches Salz aus, ohne dass deswegen die Heizstäbe verkalken würden. Das gleiche gilt auch für die Waschmaschine. Bei einem Härtegrad von vier oder höher empfiehlt es sich dagegen, Salz in den Geräten zuzugeben, um den Kalk zu bekämpfen. Je härter das Wasser, also je höher der Kalkgehalt, desto schneller verstopfen aber auch Wasserhähne und Duschköpfe: Und: Desto schneller bilden sich auch in den Wasserleitungen Ablagerungen. Sind verstopfte Brauseköpfe oder Kalkflecken an Wasserhahn und Waschbecken meist einfach nur lästig, so sind Kalkablagerungen in den Wasserleitungen und in Heizgeräten auch ein Kosten- und Sicherheitsproblem.
Im Heizsystem eines Hauses treibt der Kalk für die Bewohner weitgehend unsichtbar ein böses Spiel, dessen Auswirkungen erst mit der nächsten Heizkostenabrechnung sichtbar werden. Bereits wenige Milimeter dicke Ablagerungen in Heizkesseln, Heizkörpern oder Warmwasserboilern lassen die Energiekosten für die Warmwasserproduktion nämlich bereits spürbar steigen. Rechtzeitiges Vorbeugen spart also auf Dauer auch Geld. Viel Kalk im Wasser erhöht außerdem die Korrosionsgefahr in den Wasserleitungen. Bei Kupferrohren kann dadurch im Extremfall sogar ein Rohrbruch drohen.
Über die beste Methode zur Senkung des Härtegrades des Wassers gehen die Meinungen auseinander. Zur Auswahl stehen ganz allgemein auf der einen Seite chemische und auf der anderen Seite physikalische Methoden. Im ersten Fall wird dem Wasser Kalk entzogen, im zweiten Fall wird der Kalk bestmöglich unschädlich gemacht.
Beim chemischen Verfahren wird dem Wasser beispielsweise über ein Gerät ein bestimmter Stoff zugesetzt, in den meisten Fällen ist das Kochsalz. Über einen Ionenaustausch wird das im Kalk enthaltene Calcium durch andere Stoffe wie etwa Natrium ersetzt. Allerdings nicht vollständig, denn ein geringer Calcium-Gehalt des Wasser ist ja durchaus wünschenswert. Skeptiker sehen bei den chemischen Verfahren allerdings die Gefahr einer Beeinträchtigung der Wasserqualität.
Als Alternative gibt es die physikalischen Verfahren gegen den Kalk. Bei diesen soll durch äußere Einflüsse die Struktur des Kalkes so verändert werden, dass die Ablagerung an den Leitungswänden zumindest erschwert oder gar verhindert wird. Das geschieht zum Beispiel mit Hilfe eines elektromagnetischen oder elektrischen Feldes, das etwa von einem Magneten erzeugt werden kann.
Für welches Verfahren auch immer man sich entscheidet, wichtig ist es in jedem Fall eine Notbremse in den Kauf einzubauen: Erweist sich das Gerät nach einer bestimmten Zeit als wirkungslos, sollte die Möglichkeit zur Rückgabe beim Hersteller bestehen.
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