Niemand zu Hause, aber alles im Blick

Drei, zwei, eins – Klick. Die Gefahrenwarnanlage ist scharf gestellt. Eine moderne Alarmtechnik sorgt für Sicherheit und Komfort.

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Infrarot-Bewegungsmelder nehmen lautlos ihre Arbeit auf. Magnetkontakte und Glasbruchmelder registrieren jede noch so kleine Manipulation an Fenstern oder Türen. Videokameras halten das Heim jederzeit im Blick. Auch Heizung und Elektrogeräte werden überwacht. Moderne Alarmsysteme bieten Sicherheit und Komfort – und eine neue faszinierende Technikwelt. Denn der Sicherheitszustand der eigenen vier Wände ist über Handy und PC jederzeit abrufbar. So wird jeder Einbruch aufgedeckt und ein Wasserrohrbruch gemeldet.
 
Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Dennoch verzichten laut einer Forsa-Umfrage zwei Drittel der Deutschen auf Maßnahmen zum Einbruchschutz. Dabei ist das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Heim ein besonders hohes Gut, das durch fremde Eindringlinge massiv gestört wird. Kriminologische Studien belegen, dass 87 Prozent der Einbruchsopfer Angst vor einem weiteren Einbruch haben. Nur noch jeder Dritte hält sich nach der Tat gerne in seiner Wohnung auf.
 
Mit ruhigem Gewissen das Haus verlassen
 
Schutz gegen Einbrecher bietet die richtige Sicherheitstechnik. „Knapp 40 Prozent aller Einbrüche scheitern daran“, weiß Dr. Helmut Rieche von der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, einem Zusammenschluss von Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei. „Neue Sicherheitssysteme bieten sowohl Schutz als auch Komfort für die Bewohner“, so Rieche, „denn sie integrieren z.B. Alarmanlagen mit Überwachungsfunktionen für Heizung, Strom und Wasser.“
 
Live sehen, was zu Hause passiert
 
Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt: Über eine Vernetzung des Sicherheitssystems mit dem Internet können Verbraucher an nahezu jedem Ort auf das System zugreifen und z.B. ihre Alarmanlage scharf schalten. Auch Radio und Heizung werden ganz bequem über den Laptop im Büro gesteuert. Im Falle von Wasserschäden oder einem Stromausfall sendet das System eine Nachricht auf das Handy oder schlägt über die Systemsteuerung Alarm. Besorgte Eltern oder Angehörige von Pflegebedürftigen können sehen, was gerade in den eigenen vier Wänden passiert. Vernetzte Videokameras behalten die Innenräume im Auge, so dass man regelmäßig von außerhalb nach dem Rechten sehen kann.
 
Komfort und Einbruchschutz kombiniert
 
Was auf den ersten Blick scheinbar nur dem Komfort der Bewohner dient, schreckt im Ernstfall auch Einbrecher ab: Über zeitgesteuerte Rollläden und Lichtquellen kann Anwesenheit vorgetäuscht werden, auch wenn sich die ganze Familie gerade im Urlaub befindet. Sollte ein Einbercher versuchen einzudringen, reagiert sofort die Alarmanlage. Über einen lautlosen, sogenannten „stillen Alarm“ wird der Einbruch direkt einem Sicherheitsdienst gemeldet. In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche kann der Täter in flagranti geschnappt und der Polizei übergeben werden. Auch ein interner Alarm mit optischen und akustischen Signalen hilft: Der „Krach“ schreckt den Einbrecher auf. Aus Angst entdeckt zu werden, bricht er die Tat ab.
 
Bild: Initiative „Nicht bei mir!“
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