Retro-Stil

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Poppige Farben, großzügige Muster, runde Formen und dunkles Holz sind anstelle des eckigen Chrom-Designs der 80er und 90er Jahre in die Wohnungen zurückgekehrt. Psychologen erklären das Wiederaufwärmen vergangener Moden mit dem rasanten Entwicklungstempo der modernen Welt: Alte Marken und Vertrautes übernehmen eine Orientierungsfunktion.
Tapeten
In den 60er und 70er Jahren kommen schrille Farbe in die bürgerliche Wohnstube: Die damals und heute wieder angesagten Tapeten sind Orange, Braun, Pink und Gelb wie die Sonne. Nicht selten vereint ein Muster alle Töne in sich. Streifen, großformatige Kreise, florale Muster (Blumen) und psychedelische Formen zieren die üblicherweise reinweiße Fläche. Plakative Tapeten dominieren einen Raum und sollten überlegt eingesetzt werden. Es muss ja nicht gleich der ganze Raum wie damals aussehen. Eine Wand im Retro-Look genügt für einen kultigen Flair. Die Experten von homesolute.com raten, zunächst ein Musterpaket zu bestellen. Ein weiterer Klassiker ist die Fototapete, etwa mit dem Motiv eines karibischen Strandes.
Lampen
Runde Formen und poppige Farben sind auch bei der Beleuchtung angesagt: Orange Lampen mit kugeligem Körper etwa, wie der zeitlose Klassiker ?FlowerPot? von Verner Panton. Auch alte Tütenlampen aus Omas Zeiten sind wieder aktuell und müssen heute keineswegs auf dem Dachboden verstauben. Zum Thema Beleuchtung im weitesten Sinne gehört natürlich auch das unglaubliche Revival der Lavalampe: 1963, vor vierzig Jahren, kam die erste ?Astro Lamp? auf den Markt. Mittlerweile ist die Stil-Ikone der 60er Jahre in Discountern erhältlich. Ebenfalls stilecht sind kitschige Kronleuchter aus hellem Plastik.
Sitzmöbel
Sofas wie früher sind wieder Kult: Sowohl ausladende Polster-Berge mit Flokatikissen wie auch unbequeme Plastik-Couches in grellen Farben. War einst orange, braun oder grün angesagt, so kann man heute allerdings bei den Polstermöbeln und Bezugsstoffen zwischen wesentlich mehr Farben, Mustern und Qualitäten wählen. Zu den absoluten Retro-Klassikern gehört auch der ?Panton-Chair?, ein Stapelstuhl ohne Hinterbeine aus grell-hochglanzlackiertem Plastik. Wieder erhältlich aber recht teuer ist einer der bekanntesten Möbeldesigns der 60er Jahre: Die Fiberglas-Kugelsessel Ball Chair (stehend) und der Bubble Chair (hängend) von Eero Aarnio. Gibt´s für rund 4000 Euro.
Schränke und Tische
Wandschränke mit Eiche-Paneel oder weiße Lackfronten erfreuen sich heute vor allem bei den Jüngeren einer wachsenden Beliebtheit. Was früher als muffig galt, steht heute wieder für original Sixties-Flair: Sideboards und Kommoden mit abgerundeten Kanten etwa statt einer traditionellen Schrankwand. Auch Tische in Nierenform sind nicht reif für den Sperrmüll, sondern ein Schmuckstück für jedes Kult-Wohnzimmer. Betten im Retro-Look sind beispielsweise mit grell gefärbten Stoffen überspannt.
Bilder: Hülsta
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Tapeten
In den 60er und 70er Jahren kommen schrille Farbe in die bürgerliche Wohnstube: Die damals und heute wieder angesagten Tapeten sind Orange, Braun, Pink und Gelb wie die Sonne. Nicht selten vereint ein Muster alle Töne in sich. Streifen, großformatige Kreise, florale Muster (Blumen) und psychedelische Formen zieren die üblicherweise reinweiße Fläche. Plakative Tapeten dominieren einen Raum und sollten überlegt eingesetzt werden. Es muss ja nicht gleich der ganze Raum wie damals aussehen. Eine Wand im Retro-Look genügt für einen kultigen Flair. Die Experten von homesolute.com raten, zunächst ein Musterpaket zu bestellen. Ein weiterer Klassiker ist die Fototapete, etwa mit dem Motiv eines karibischen Strandes.
Lampen
Runde Formen und poppige Farben sind auch bei der Beleuchtung angesagt: Orange Lampen mit kugeligem Körper etwa, wie der zeitlose Klassiker ?FlowerPot? von Verner Panton. Auch alte Tütenlampen aus Omas Zeiten sind wieder aktuell und müssen heute keineswegs auf dem Dachboden verstauben. Zum Thema Beleuchtung im weitesten Sinne gehört natürlich auch das unglaubliche Revival der Lavalampe: 1963, vor vierzig Jahren, kam die erste ?Astro Lamp? auf den Markt. Mittlerweile ist die Stil-Ikone der 60er Jahre in Discountern erhältlich. Ebenfalls stilecht sind kitschige Kronleuchter aus hellem Plastik.
Sitzmöbel
Sofas wie früher sind wieder Kult: Sowohl ausladende Polster-Berge mit Flokatikissen wie auch unbequeme Plastik-Couches in grellen Farben. War einst orange, braun oder grün angesagt, so kann man heute allerdings bei den Polstermöbeln und Bezugsstoffen zwischen wesentlich mehr Farben, Mustern und Qualitäten wählen. Zu den absoluten Retro-Klassikern gehört auch der ?Panton-Chair?, ein Stapelstuhl ohne Hinterbeine aus grell-hochglanzlackiertem Plastik. Wieder erhältlich aber recht teuer ist einer der bekanntesten Möbeldesigns der 60er Jahre: Die Fiberglas-Kugelsessel Ball Chair (stehend) und der Bubble Chair (hängend) von Eero Aarnio. Gibt´s für rund 4000 Euro.
Schränke und Tische
Wandschränke mit Eiche-Paneel oder weiße Lackfronten erfreuen sich heute vor allem bei den Jüngeren einer wachsenden Beliebtheit. Was früher als muffig galt, steht heute wieder für original Sixties-Flair: Sideboards und Kommoden mit abgerundeten Kanten etwa statt einer traditionellen Schrankwand. Auch Tische in Nierenform sind nicht reif für den Sperrmüll, sondern ein Schmuckstück für jedes Kult-Wohnzimmer. Betten im Retro-Look sind beispielsweise mit grell gefärbten Stoffen überspannt.
Bilder: Hülsta
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com















