Energiepass mit Mehrwert

buchtipps aus der redaktion
Preis: 29,60 €Preis: 46,90 €Preis: 27,90 €
Die sogenannte EU-Energiegebäuderichtlinie verpflichtete alle Mitgliedstaaten zur Einführung eines Energiepasses für Gebäude. Damit kommt man der Notwendigkeit nach, Transparenz hinsichtlich der Energieeffizienz aller Immobilien zu schaffen. Für den Eigenheimbesitzer bedeutet das, seine Immobilie ab der zweiten Jahreshälfte mit einem verbrauchsorientierten Energieausweis auszustatten. Auf die unzähligen Altbauten im Bundesgebiet kommen verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz zu.
Bisher gab es viele freiwillige und regional unterschiedliche Gebäude-Energieausweise. Dies schuf zwar eine individuelle Energieverbrauchstransparenz, jedoch waren Häuser nicht ohne weiteres vergleichbar, da die Analyse von Region zu Region anders gehandhabt wurde. Dieses Jahr wird der bundeseinheitliche Energieausweis Pflicht. Damit man einen, für seine Immobilie passenden Energieausweis erhält, sollte man sich vorher über einen sogenannten bedarfsorientierten Energieausweis informieren. Dieser wird von der dena (Deutsche Energie-Agentur) favorisiert, da er nicht vom Energieverbrauch der Bewohner, sondern der Gebäudehülle sowie der energieproduzierenden Anlagen ausgeht. Nach DIN-Vorgaben erfolgt eine einheitliche Bewertung nach den Labels A (sehr gut) bis I (unzureichend).
Wärmelecks und Sanierungsbedarf werden von einem Aussteller vor Ort festgestellt, wobei sich der Hausbesitzer für ein Kurz- oder ein umfassendes Verfahren entscheiden kann. Bei Erstem werden den baulichen Gegebenheiten des Altbaus wie Alter, Aufbau, Fenster- und Türenbeschaffenheit, Heizungsanlage, Fassadenbeschaffenheit usw., pauschalisierte Werte zugrunde gelegt. Anhand einer Datenbank werden die ermittelten Werte mit den Standardwerten aus der Feldstudie (Erprobung des Energieausweises 2003/2004) verglichen. Je nach Größe des Objektes und nach Aussteller muss der Immobilienbesitzer mit 250 bis 400 Euro rechnen. Das Ergebnis ist relativ exakt und verschafft dem Besitzer ein aussagekräftiges Dokument auch gegenüber Miet- oder Kaufinteressenten. Die umfassende Variante bietet sich an, wenn eine Modernisierung ins Auge gefasst wird und man detailliert wissen will, an welchen Stellen seines Hauses sich die Investition bezahlt macht. Das Haus wird genau unter die Lupe genommen, um Schwachstellen aufzudecken. Dieser Aufwand wird mit zusätzlich etwa 500 Euro Mehrkosten berechnet.
Neben dem bedarfsorientierten Energiepasses ist auch ein verbrauchsorientierter im Gespräch. Dieser bezieht sich auf den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie in den letzten drei bis vier Jahren. Durch unterschiedliche Heizgewohnheiten und Wärmebedarf der Bewohner ergibt sich allerdings nur ein Durchschnittswert. Durch den subjektiven Energieverbrauch des Hauses wird nicht die exakte Energieeffizienz des Hauses an sich festgestellt, sondern vorrangig die individuelle Nutzung der Heizungsanlage wiedergespiegelt. Daher ist das verbrauchsorientierte Ergebnis mit eigenen Abwägungen zu betrachten.
Gängig und exakter stellen sich die bedarfsorientierten Varianten heraus, so die dena. Das Label verrät dem Besitzer genau, was allein die Gebäudehülle seines Hauses an Energie verbraucht. Die Übergangsfrist wird in etwa zwei bis drei Jahre betragen. Die Überprüfung des Energieausweises für eine Immobilie liegt im Anschluss im Ermessen der Länder. Der Immobilienbesitzer sollte abwägen, ob es sich bei privater Nutzung lohnt. Wird allerdings von Miet- oder Kaufinteressenten ein Blick in den Energieausweis verlangt, steht der Besitzer in der Pflicht.
Bild: Poroton
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Bisher gab es viele freiwillige und regional unterschiedliche Gebäude-Energieausweise. Dies schuf zwar eine individuelle Energieverbrauchstransparenz, jedoch waren Häuser nicht ohne weiteres vergleichbar, da die Analyse von Region zu Region anders gehandhabt wurde. Dieses Jahr wird der bundeseinheitliche Energieausweis Pflicht. Damit man einen, für seine Immobilie passenden Energieausweis erhält, sollte man sich vorher über einen sogenannten bedarfsorientierten Energieausweis informieren. Dieser wird von der dena (Deutsche Energie-Agentur) favorisiert, da er nicht vom Energieverbrauch der Bewohner, sondern der Gebäudehülle sowie der energieproduzierenden Anlagen ausgeht. Nach DIN-Vorgaben erfolgt eine einheitliche Bewertung nach den Labels A (sehr gut) bis I (unzureichend).
Wärmelecks und Sanierungsbedarf werden von einem Aussteller vor Ort festgestellt, wobei sich der Hausbesitzer für ein Kurz- oder ein umfassendes Verfahren entscheiden kann. Bei Erstem werden den baulichen Gegebenheiten des Altbaus wie Alter, Aufbau, Fenster- und Türenbeschaffenheit, Heizungsanlage, Fassadenbeschaffenheit usw., pauschalisierte Werte zugrunde gelegt. Anhand einer Datenbank werden die ermittelten Werte mit den Standardwerten aus der Feldstudie (Erprobung des Energieausweises 2003/2004) verglichen. Je nach Größe des Objektes und nach Aussteller muss der Immobilienbesitzer mit 250 bis 400 Euro rechnen. Das Ergebnis ist relativ exakt und verschafft dem Besitzer ein aussagekräftiges Dokument auch gegenüber Miet- oder Kaufinteressenten. Die umfassende Variante bietet sich an, wenn eine Modernisierung ins Auge gefasst wird und man detailliert wissen will, an welchen Stellen seines Hauses sich die Investition bezahlt macht. Das Haus wird genau unter die Lupe genommen, um Schwachstellen aufzudecken. Dieser Aufwand wird mit zusätzlich etwa 500 Euro Mehrkosten berechnet.
Neben dem bedarfsorientierten Energiepasses ist auch ein verbrauchsorientierter im Gespräch. Dieser bezieht sich auf den tatsächlichen Energieverbrauch einer Immobilie in den letzten drei bis vier Jahren. Durch unterschiedliche Heizgewohnheiten und Wärmebedarf der Bewohner ergibt sich allerdings nur ein Durchschnittswert. Durch den subjektiven Energieverbrauch des Hauses wird nicht die exakte Energieeffizienz des Hauses an sich festgestellt, sondern vorrangig die individuelle Nutzung der Heizungsanlage wiedergespiegelt. Daher ist das verbrauchsorientierte Ergebnis mit eigenen Abwägungen zu betrachten.
Gängig und exakter stellen sich die bedarfsorientierten Varianten heraus, so die dena. Das Label verrät dem Besitzer genau, was allein die Gebäudehülle seines Hauses an Energie verbraucht. Die Übergangsfrist wird in etwa zwei bis drei Jahre betragen. Die Überprüfung des Energieausweises für eine Immobilie liegt im Anschluss im Ermessen der Länder. Der Immobilienbesitzer sollte abwägen, ob es sich bei privater Nutzung lohnt. Wird allerdings von Miet- oder Kaufinteressenten ein Blick in den Energieausweis verlangt, steht der Besitzer in der Pflicht.
Bild: Poroton
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com














