Vom Energiefresser zum Energiesparer

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Ein Bauherr hat es geschafft, aus einem "energiefressenden" 60-er Jahre-Altbau ein energiesparendes, modernes und umweltschonendes Niedrigenergiehaus mit einem berechneten durchschnittlichen Jahres-Heizölverbrauch von rund 5 Litern je Quadratmeter zu machen. Zuvor waren es sage und schreibe 31 Liter! Ein zinsverbilligtes KfW-Darlehen half bei der Finanzierung.
Entweder neu bauen oder das bestehende Nachbargebäude aus den Sechziger-Jahren kaufen und modernisieren waren die beiden Alternativen für eine junge Bauherrenfamilie. Die Entscheidung fiel schließlich auf das Letztere, und von nun an suchte man nach effektiven Möglichkeiten, den "energiefressenden" Altbau mit einem Heizölverbrauch von ca. 31 Litern pro Quadratmeter und Jahr in ein modernes, energiesparendes Heim zu verwandeln. Unterstützt wurde der Bauherr unter anderem von der zuständigen Handwerkskammer, bei der sich Architekten, Ingenieure und Handwerksmeister zu staatlich geprüften Gebäudeenergieberatern fortbilden. Eine Gruppe dieser Absolventen nutzte das Bauvorhaben spontan als Unterrichtsthema und erstellte nach der Analyse des Ist-Zustandes mehrere Varianten für den Bau eines 5-Liter-Niedrigenergiehauses.
Neben der Umstellung von Heizöl auf Holzpellets, einer Solaranlage, dreifach verglasten Fenstern und einer kontrollierten Lüftungsanlage empfahlen die angehenden Energieberater, das bestehende Satteldach, das lediglich über eine Holzwolle-Leichtbauplatten-Dämmung verfügte, mit einer 120 mm dünnen, diffusionsoffenen PUR-Hartschaum-Aufsparrendämmung der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 030 zu versehen. Mit dieser Dämmmaßnahme konnte beim Bauteil Dach bereits ein U-Wert von 0,20 W/(m²K) erreicht, und damit der U-Wert um den Faktor 10 reduziert werden. Auch die Kellerdecke erhielt eine PUR-Dämmung (WLG 025).
Dachdämmung
Für die Dämmung des Daches wurde das Vollflächen-Dachdämmelement apricell plus gewählt. Aufgrund der bauphysikalisch günstigen Eigenschaften des Dachdämmsystems musste die alte, unzureichende Dämmung nicht kostenaufwendig entfernt werden. apricell Plus zeichnet sich durch die bewährten Merkmale aller aprithan-Vollflächendämmsysteme aus, wie z.B. eine werkseitig aufkaschierte Unterdeckbahn mit selbstklebenden Überlappungen für die wind- und regensichere Verlegung mit perfekter Wasserführung. Damit ist der Dachraum bereits nach der Verlegung des Dämmsystems vor Witterungseinflüssen geschützt.
Dämmung der Kellerdecke
Für die Dämmung der Kellerdecke wurde das Dämmsystem apritherm in 40 mm Stärke gewählt. Das aluminium-kaschierte Dämmsystem der WLG 025 verfügt über eine raumseitige Spanplatte, die vom Bauherren nur noch mit einem Anstrich versehen wurde. Der bisherige U-Wert der Kellerdecke wurde damit um 68 % von 1,34 W(m²K) auf 0,43 W/(m²K) verbessert. Eine kostenintensive Sanierung und Dämmung des Fußbodens im Erdgeschoss - mit entsprechendem Verlust an Raumhöhe - konnte damit entfallen.
Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz
Alles in allem haben die Umbauten rund 51.000 Euro gekostet. Da die Sanierungsmaßnahmen in die Kategorie der förderfähigen Maßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fielen, erhielt die Bauherrenfamilie ein deutlich zinsverbilligtes Darlehen. Außerdem ergaben Berechnungen, dass sich vor allem die Investitionen in die Dachdämmung bereits nach fünf Jahren amortisiert haben, innerhalb von sieben Jahren die Solaranlage und der Holzpelletsofen.
Weniger Energieverbrauch - von 31 auf 5 Liter pro Quadratmeter und Jahr - macht sich natürlich auch in deutlich weniger Kohlendioxid-Ausstoß bemerkbar: Sage und schreibe 22 Tonnen weniger des Ozonschicht-zerstörenden Treibhausgases werden Jahr für Jahr abgegeben.
Foto: baupresse24.de
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Entweder neu bauen oder das bestehende Nachbargebäude aus den Sechziger-Jahren kaufen und modernisieren waren die beiden Alternativen für eine junge Bauherrenfamilie. Die Entscheidung fiel schließlich auf das Letztere, und von nun an suchte man nach effektiven Möglichkeiten, den "energiefressenden" Altbau mit einem Heizölverbrauch von ca. 31 Litern pro Quadratmeter und Jahr in ein modernes, energiesparendes Heim zu verwandeln. Unterstützt wurde der Bauherr unter anderem von der zuständigen Handwerkskammer, bei der sich Architekten, Ingenieure und Handwerksmeister zu staatlich geprüften Gebäudeenergieberatern fortbilden. Eine Gruppe dieser Absolventen nutzte das Bauvorhaben spontan als Unterrichtsthema und erstellte nach der Analyse des Ist-Zustandes mehrere Varianten für den Bau eines 5-Liter-Niedrigenergiehauses.
Neben der Umstellung von Heizöl auf Holzpellets, einer Solaranlage, dreifach verglasten Fenstern und einer kontrollierten Lüftungsanlage empfahlen die angehenden Energieberater, das bestehende Satteldach, das lediglich über eine Holzwolle-Leichtbauplatten-Dämmung verfügte, mit einer 120 mm dünnen, diffusionsoffenen PUR-Hartschaum-Aufsparrendämmung der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 030 zu versehen. Mit dieser Dämmmaßnahme konnte beim Bauteil Dach bereits ein U-Wert von 0,20 W/(m²K) erreicht, und damit der U-Wert um den Faktor 10 reduziert werden. Auch die Kellerdecke erhielt eine PUR-Dämmung (WLG 025).
Dachdämmung
Für die Dämmung des Daches wurde das Vollflächen-Dachdämmelement apricell plus gewählt. Aufgrund der bauphysikalisch günstigen Eigenschaften des Dachdämmsystems musste die alte, unzureichende Dämmung nicht kostenaufwendig entfernt werden. apricell Plus zeichnet sich durch die bewährten Merkmale aller aprithan-Vollflächendämmsysteme aus, wie z.B. eine werkseitig aufkaschierte Unterdeckbahn mit selbstklebenden Überlappungen für die wind- und regensichere Verlegung mit perfekter Wasserführung. Damit ist der Dachraum bereits nach der Verlegung des Dämmsystems vor Witterungseinflüssen geschützt.
Dämmung der Kellerdecke
Für die Dämmung der Kellerdecke wurde das Dämmsystem apritherm in 40 mm Stärke gewählt. Das aluminium-kaschierte Dämmsystem der WLG 025 verfügt über eine raumseitige Spanplatte, die vom Bauherren nur noch mit einem Anstrich versehen wurde. Der bisherige U-Wert der Kellerdecke wurde damit um 68 % von 1,34 W(m²K) auf 0,43 W/(m²K) verbessert. Eine kostenintensive Sanierung und Dämmung des Fußbodens im Erdgeschoss - mit entsprechendem Verlust an Raumhöhe - konnte damit entfallen.
Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz
Alles in allem haben die Umbauten rund 51.000 Euro gekostet. Da die Sanierungsmaßnahmen in die Kategorie der förderfähigen Maßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fielen, erhielt die Bauherrenfamilie ein deutlich zinsverbilligtes Darlehen. Außerdem ergaben Berechnungen, dass sich vor allem die Investitionen in die Dachdämmung bereits nach fünf Jahren amortisiert haben, innerhalb von sieben Jahren die Solaranlage und der Holzpelletsofen.
Weniger Energieverbrauch - von 31 auf 5 Liter pro Quadratmeter und Jahr - macht sich natürlich auch in deutlich weniger Kohlendioxid-Ausstoß bemerkbar: Sage und schreibe 22 Tonnen weniger des Ozonschicht-zerstörenden Treibhausgases werden Jahr für Jahr abgegeben.
Foto: baupresse24.de
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