Tele-Arbeiter brauchen Platz

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Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Wohnen und Eigentum hat das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag der LBS-Zukunftswerkstatt ermittelt. Demnach trägt "Tele-Arbeit" zur Nachfrage nach größeren Wohnflächen bei. Denn oft haben auch Heimarbeiter Kunden- und Geschäftsverkehr - dieser erfordert einen von den Wohnräumen abteilbaren Bereich. Regionale Nähe zum Arbeitgeber ist dennoch weiterhin notwendig: Bis zu zwei Tage verbringen die meisten "Tele-Arbeiter" im Firmenbüro.
Weil viele Heimarbeiter in ihren eigenen vier Wänden auch Kunden- und Geschäftsverkehr erwarten, benötigen sie einen abteilbaren Büro-Bereich. Außerdem wollen sie - trotz E-Mail und Internet - in räumlicher Nähe zum Arbeitgeber wohnen, sind auch bis zu zwei Tage im Firmenbüro persönlich anwesend. Daher bevorzugen sie insbesondere großzügig geplante Wohnungen in der Peripherie von Ballungsräumen.
86 Prozent der Telearbeiter arbeiten zumindest zeitweise zu Hause, nur jeder sechste ist ausschließlich unterwegs oder nutzt "Satellitenbüros". Immobilien-Anbieter müssen auf diese Entwicklung in mehrfacher Hinsicht reagieren. Denn Mieter und Eigentümer benötigen zum Beispiel eine Infrastruktur mit schnellem Internet-Zugang. Außerdem müssen die Innenräume gut teilbar sein. "Das Wohnzimmer als Ort für Arbeitsgespräche wirkt leicht unprofessionell", meint Dr. Uwe Krink von der LBS.
Nähe zum Arbeitgeber
Durch das Internet sollte die räumliche Entfernung vomAuftrags- oder Arbeitgeber eigentlich keine Rolle spielen, konstatiert das IZT. Dennoch siedeln sich Heimarbeiter weniger auf dem Lande als in der Nähe ihrer Firmenstandorte an. Denn der urbane Lebensstil der meisten Telearbeiter spricht ebenso gegen den Trend "raus aus der Stadt" wie die Tatsache, dass sie unverändert bis zu zwei Arbeitstage in der Firma verbringen. Ein Home-Office in Oberbayern mit Job in Hamburg bleibt daher die Ausnahme, erwarten die Trendforscher.
Bild: LBS
bauen. wohnen. leben. www.homesolute.com
Weil viele Heimarbeiter in ihren eigenen vier Wänden auch Kunden- und Geschäftsverkehr erwarten, benötigen sie einen abteilbaren Büro-Bereich. Außerdem wollen sie - trotz E-Mail und Internet - in räumlicher Nähe zum Arbeitgeber wohnen, sind auch bis zu zwei Tage im Firmenbüro persönlich anwesend. Daher bevorzugen sie insbesondere großzügig geplante Wohnungen in der Peripherie von Ballungsräumen.
86 Prozent der Telearbeiter arbeiten zumindest zeitweise zu Hause, nur jeder sechste ist ausschließlich unterwegs oder nutzt "Satellitenbüros". Immobilien-Anbieter müssen auf diese Entwicklung in mehrfacher Hinsicht reagieren. Denn Mieter und Eigentümer benötigen zum Beispiel eine Infrastruktur mit schnellem Internet-Zugang. Außerdem müssen die Innenräume gut teilbar sein. "Das Wohnzimmer als Ort für Arbeitsgespräche wirkt leicht unprofessionell", meint Dr. Uwe Krink von der LBS.
Nähe zum Arbeitgeber
Durch das Internet sollte die räumliche Entfernung vomAuftrags- oder Arbeitgeber eigentlich keine Rolle spielen, konstatiert das IZT. Dennoch siedeln sich Heimarbeiter weniger auf dem Lande als in der Nähe ihrer Firmenstandorte an. Denn der urbane Lebensstil der meisten Telearbeiter spricht ebenso gegen den Trend "raus aus der Stadt" wie die Tatsache, dass sie unverändert bis zu zwei Arbeitstage in der Firma verbringen. Ein Home-Office in Oberbayern mit Job in Hamburg bleibt daher die Ausnahme, erwarten die Trendforscher.
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