Schritte zum Umzug

Rechtzeitiger Beginn der Planung schont die Nerven aller Beteiligten.

buchtipps aus der redaktion

Preis: 5,00 €
Preis: 5,00 €
Preis: 8,95 €
Es sind noch Wochen bis zum Umzug - kein Grund schon aktiv zu werden, oder? Und doch lassen sich bereits jetzt einige Dinge erledigen, für die es irgendwann plötzlich zu spät ist oder die in den letzten Tagen unnötigen Stress verursachen. Ein kleiner Fahrplan für einen möglichst stressfreien Umzug:

Bereits einige Wochen vor dem Umzug können bestimmte Institutionen über die anstehenden Adressänderung informiert werden. Dazu zählen:

- die Bank: Bei einem Umzug in die Ferne ist es sinnvoll, die Bank zu wechseln, damit später nicht etwa Gebühren anfallen - zum Beispiel beim Abheben am Geldautomaten. Das alte Konto sollte allerdings noch für eine Übergangszeit erhalten bleiben.

- die Deutsche Telekom: Wichtig, damit auch in der neuen Wohnung möglichst bald telefoniert werden kann. Bei einem Umzug innerhalb der Stadtgrenzen kann oft die bisherige Rufnummer beibehalten werden.

- die Post: ein Nachsendeauftrag muss spätestens fünf Tage vor dem Umzug beantragt werden.

- die Stadtwerke: Zur Abrechnung des Vebrauchs an Wasser, Strom und gegebenenfalls Gas brauchen die Stadtwerke die neue Adresse. Eventuell winken Rückzahlungen bei zu hoch angesetzten Abschlagszahlungen.

Über den anstehenden Umzug Bescheid wissen möchten - neben Freunden und Verwandten - außerdem die Krankenkasse, Versicherer, das Finanzamt und Behörden, von denen der Umzügler Leistungen bezieht. Auch Zeitungsabos lassen sich jetzt bereits umleiten.

Eine Woche vor dem Umzug geht dann die Planung in die heiße Phase. Jetzt ist es höchste Zeit, Helfer und Verpackungsmaterial für den Wohnugnswechsel zu organisieren. Damit es nicht zu räumlichen Engpässen am Umzugstag kommt, sollten auch Nachbarn und der Hausmeister informiert werden.

In den Tagen unmittelbar vor dem Umzug sollte bereits so viel wie möglich verpackt werden. Dinge, die nach dem Einzug sofort griffbereit sein müssen, sind am besten in einem separaten Karton verstaut. Außerdem muss sichergestellt werden, dass die Umzugsfahrzeuge einen Platz zum Parken haben, der die Schlepperei nicht unnötig verlängert. Ein letzter Wasser-Guss für die Hauspflanzen kann nicht schaden. Das für den Umzug benötigte Werkzeug sollte bereit gelegt werden.

Am Tag des Umzugs ist es leider nicht mit Kistenschleppen getan. Nach der Reinigung der Wohnung sollten gemeinsam mit dem Vermieter die Zählerstände festgehalten werden. Um den Briefträger nicht unnötig zu verwirren, sollten am Briefkasten und an der Tür die Namensschilder entfernt werden. Auch in der neuen Wohnung ist eine Bestandsaufnahme mit Zählerständen und dem Zustand der Wohnung unverzichtbar. Wenn eine Umzugsfirma den Wohnungswechsel abgewickelt hat, sollte auch mit dieser ein Übergabeprotokoll gemacht werden. Darin sollte der Kunde mögliche Beschädigungen festhalten, um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Nach dem Umzug steht der Gang zum Einwohnermeldeamt auf dem Programm. Die Frist für die Anmeldung ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Bleibt noch die Kleinigkeit, die Wohnung einzurichten...

Bild: Archiv web.de
bauen. wohnen. leben.www.homesolute.com
Kostenlose Ratgeber, Broschüre, Software, Bücher, Kataloge

extra


top themen