Baukredite gegen Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit absichern

Das durchschnittliche Risiko, sein Arbeitseinkommen durch Berufsunfähigkeit zu verlieren, liegt - laut einer Untersuchung des map-report - bei 24 Prozent und betrifft auch vermeintlich sichere Berufsgruppen und -zweige.

Gleichzeitig wurde der staatliche Schutz mit Wirkung vom 1. Januar 2001 für die Geburtsjahrgänge 1961 und jünger deutlich eingeschränkt. Damit kann gerade die große Gruppe junger Bauherren und Immobilienkäufer nicht mehr auf eine ausreichende staatliche Absicherung im Falle der Berufsunfähigkeit bauen und riskiert neben dem Verlust des Einkommens auch den der Immobilie. Baufinanzierungsspezialisten raten deshalb dringend dazu, neben der Todesfallabsicherung auch fundamentale Risiken wie Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit privat abzusichern.

?Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt, finanziert diesen in der Regel über ein Darlehen - und geht damit eine langfristige Kreditverpflichtung ein. Gerne wird dabei ignoriert, dass Risiken wie Tod, aber gerade auch Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit die Finanzierung der eigenen Immobilie gefährden können. Deshalb empfehlen wir, bei der Immobilienentscheidung auch die Versorgungssituation für diese Fälle zu berechnen. Wo die staatliche Absicherung Lücken aufweist, lassen sich diese meist über eine private Absicherung schließen, so dass im Fall der Fälle zumindest die Sorge um die eigene Immobilie weg fällt. Und auch wenn dieser Fall - hoffentlich - nicht eintritt, bietet der Schutz gegen fundamentale Risiken Vorteile bei der Finanzierung: Er wird von einzelnen Banken als zusätzliche Sicherheit gewertet und kann sogar zu günstigeren Konditionen verhelfen?, kommentiert Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, seine Empfehlungen.

Bild: djd
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