Einbruchhemmende Fenster fürs Passivhaus

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Bei der Einbruchhemmung an Fenstern unterscheidet man zwischen elektronischer und mechanischer Einbruchhemmung. Für elektronische Systeme bietet der Fenstermarkt bei neuen Fenstern pfiffige Lösungen im Beschlag integriert, so dass es mit Ausnahme einer zentralen Bedieneinheit keine sichtbaren und somit störenden Hinweise auf eine Alarmanlage gibt. Elektronische Systeme bergen manchmal jedoch diverse Ausfallrisiken, zum Beispiel wenn vergessen wurde, die Alarmanlage zu aktivieren. Deshalb ist es empfehlenswert, die Fenster erst einmal mit einer funktionierenden mechanischen Einbruchhemmung auszustatten.
Prüfverfahren ermittelt Widerstandklasse
Eine sinnvolle mechanische Einbruchhemmung ist die DIN-geprüfte Variante nach geltender Euronorm. Hier werden die kompletten Fensterelemente – und nicht nur Einzelbestandteile der Fenster – von akkreditieren Prüfinstituten getestet. Es gibt unterschiedliche Widerstandsklassen, die sich in den Prüfanforderungen und der Prüfzeit unterscheiden. Das Prüfverfahren besteht aus drei Teilen. Wichtig ist, dass erst ab Widerstandsklasse 2 (WK2) eine mechanische Einbruchprüfung, bei der im Stile von Einbrechern am Fenster gehebelt wird, erfolgt. Dabei erkennen die Prüfer die Schwachpunkte sehr genau.
Wärme- und Einbruchschutz effektiv kombiniert
Innovativ entwickelte Fenstersysteme lassen eine Kombination der verschiedenen Funktionalitäten zu: Gute Wärmedämmung als Basis des Fensters, und dazu optional gute Schalldämmung oder Einbruchhemmung. Unilux bietet beispielsweise sein Passivhausfenster „UltraTherm“ auf Wunsch in der Widerstandsklasse 2 der Euronorm an, ohne dass dabei der für Passivhäuser entscheidende Fenster-Wärmedurchlasswert von Uw = 0,8 W/m² überschritten wird.
Bild: Unilux
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