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Wie gut verkraftet ein Haus Wind und Wetter?

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Häuser sind Regen und Hagel ausgesetzt, die auf die Fassade prasseln, Stürmen, die an den Mauern rütteln sowie Sonne und Frost, die die Bauteile dehnen und verkürzen.

Alle diese Belastungen sollte das eigene Haus über die Gewährleistungsfrist hinaus ohne Schäden aushalten. Nur wenige Bauweisen leisten dieses ohne hohen, regelmäßigen Pflege- und Sanierungsaufwand.

Bei der Planung und Ausführung von Häusern sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik einzuhalten. Diese berücksichtigen natürlich auch Wind- und Feuchtelasten sowie Verformungen infolge der Temperaturschwankungen. "Keine Norm erfasst jedoch, welche Pflege ein Haus benötigt, um diesen Belastungen langfristig gewachsen zu sein", warnt Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. . Hier kann und muss der Bauherr durch die Wahl der Baustoffe selbst entscheiden.

Massivhäuser aus Mauersteinen und Mörtel sind einmalig pflegeleicht. Verputzte Außenwände oder Verblendfassaden aus witterungsbeständigen Steinen trotzen unangefochten heftigen Wirbelstürmen und Schlagregen. Verformungen aus Temperaturwechseln und Austrocknungsprozessen sind so minimal, dass sie selten Schaden anrichten. Das bestätigt auch der 2. Bauschadenbericht der Bundesregierung. Er kommt zum Ergebnis: Mauerwerk ist unübertroffen wartungsarm. Logisch, dass Wohnungsbaugesellschaften ihre Miethäuser fast immer aus Mauerwerk errichten.

Wie robust und unempfindlich Massivhäuser aus Mauerwerk und Mörtel sind, spiegelt sich in ihrem Zeitwert wieder. Gutachter stützen sich bei der Festlegung des Gebäudewertes auf Erfahrungswerte. Sie gehen bei Mauerwerksbauten kalkulatorisch von einer 80-jährigen, bei anderen Bauweisen von einer 60-jährigen Nutzungsdauer aus. Entsprechend setzen sie den Gebäudewert an. Das ist keine Kleinigkeit, über die man hinweg sehen kann. Die niedrigen Unterhaltkosten der Mauerwerksbauten bei langer Lebensdauer werden auch nicht durch höhere Investitionskosten erkauft, zeigen in alternativer Bauweise ausgeschriebene Häuser.

Bild: DGFM
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