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Fassadendämmung mit WDVS

Weniger als ein Viertel der insgesamt 32 Millionen Gebäude in Deutschland sind ausreichend gedämmt. Etwa ein Drittel der verbrauchten Energie wird für die Raumwärme aufgewendet.

Pro Quadratmeter gedämmter Fassaden beläuft sich die eingesparte Menge Heizöl auf bis zu acht Liter im Jahr - eine Rechnung, die für die Umwelt und den Geldbeutel gleichermaßen aufgeht. Erwünschter, wichtiger Nebeneffekt: Wärmedämm-Verbundsysteme steigern Immobilien- und Mietwert und wirken auch nach innen. Sie schützen das Haus vor Kälte und Feuchtigkeit und bewirken so ein ausgeglichenes Raumklima.

Kernstück jedes Wärmedämm-Verbundsystems ist eine Dämmstoffplatte, die entweder aus FCKW-frei produziertem Hartschaum oder Mineralwolle besteht. Diese Platte enthält die beste "Wärmebremse" die es gibt - ganz einfach ruhende Luft. Die Dämmschichten selbst werden zunehmend dicker. Wurden früher Endbeschichtungen bis zu sechs Zentimetern gefertigt, so geht heute der Trend zu zwölf bis sechzehn Zentimeter starken Dämmstoffplatten mit noch besseren Dämmeigenschaften.

Damit sind zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten verbunden. Ob die Entscheidung nun auf organische Putze oder mineralische Silikatputze fällt, sie können in attraktiven Farben gestaltet werden. Wärmedämm-Verbundsysteme bieten heute für jeden Geschmack und jeden Zweck die richtige Lösung. So gibt es Systeme mit Flachverblendern, mit denen sich ganze Fassaden oder nur Teile davon in Sichtmauerwerksoptik gestalten lassen.

Bei älteren Gebäuden kann durch sachgerechte Dämmung der Raumwärmeverbrauch um die Hälfte gesenkt werden. Das gilt besonders für Objekte, die zwischen 1950 und 1970 gebaut wurden. Vorteilhaft ist hier, daß die heutigen WDVS auch auf Untergründe aufgebracht werden können, die für Anstriche nicht mehr tragfähig sind. Aufwendige Vorarbeiten entfallen, und selbst gerissene Putzflächen können mit Wärmedämm-Verbundsystemen sicher überbrückt werden.

Bild: Braas
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