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Qualität der Badmöbel sowie korrekte Pflege sind entscheidend

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Damit Badmöbel möglichst viele ‚Waschgänge’ überstehen, kommt es auf die richtige Pflege und gute Qualität an.

Das Bad ist der Raum für Körperpflege, Schönheit und Entspannung. „Reinheit“ ist hier oberstes Gebot. Darunter fällt aber nicht nur die körperliche Sauberkeit, sondern auch die Qualität der Badmöbel. Denn die Beanspruchung durch Feuchtigkeit, Hitze und  Chemikalien sind im Badezimmer besonders hoch. Damit Badmöbel diesen Einflüssen möglichst lange standhalten und man den Blick beim Vollbad auch nach Jahren gerne über die Badeinrichtung schweifen lässt, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten.

 

Kalk und Nässe vorbeugen

 

Mit der richtigen Pflege kann man einiges dafür tun, um länger Freude an den Badmöbeln zu haben. Dazu sollte man die Möbel möglichst schnell nach der Entstehung von Wasserflecken abwischen, damit Kalkflecken gar nicht erst entstehen. Waschtische aus Marmor oder Keramik sollte man nicht mit Scheuermittel behandeln, da die Oberflächen dadurch zerstört werden könnten. Auch aggressive Mittel wie Dauerwellen- oder Tönungsflüssigkeiten sollten sofort abgewischt bzw. nachgespült werden.

 

Regelblock Eins

 

Schon beim Kauf ist bei Bad- und Sanitärmöbeln vorrangig auf Qualität zu achten, die sich unter anderem darin äußert: Die Sockel der Möbel sollten für den großen Hausputz abnehmbar sein. Vorteilhaft sind ein herausnehmbarer Wäschekorb und ein eingebauter, dennoch austauschbarer Spiegel. Wegen erhöhter Verletzungsgefahr sollten Glas- und Spiegeltüren abgerundete Ecken haben. Um Wasserschäden zu vermeiden, sollte die Auflage des Waschbereichs nicht bis an die Unterkante des Spiegels heranreichen. Wie die Spiegel sollte auch die Beleuchtung problemlos austauschbar sein. Damit Anschlüsse unter dem Waschtisch erreichbar bleiben, sind Unterschränke ohne Rückwand von Nutzen.

 

Regelblock Zwei

 

Alle Schränke sollten über verstellbare Aufhängevorrichtungen verfügen, wofür passendes Befestigungsmaterial mitgeliefert oder zumindest vom Hersteller angeboten wird. Prüfzertifikate stellen die Qualität von Waschtischen sicher. Daneben sollten Unter- und Überbaubecken wasserdicht und wärmebeständig in die Trägerplatte eingebaut werden.

Weitere Punkte, die man beachten sollte, sind darüber hinaus: Stumpf eingeschlagene Türen dürfen keine Staubleisten haben, weil die Feuchtigkeit im Badezimmer zirkulieren muss. Badmöbel müssen außerdem bei normaler Benutzung feuchtigkeitsresistent sein. Staunässe ist dringend zu vermeiden, denn sie verursacht leicht Schäden, die kaum repariert werden können. Nicht zuletzt müssen eingebaute Elektrogeräte den geltenden VDE-Vorschriften entsprechen.

 

Aufs goldene „M“ achten

 

Möbelkäufer lassen sich häufig von der Optik der Möbel leiten. Natürlich ist dies ein wichtiger Faktor, damit man sich in seinen vier Wänden auch rundum wohlfühlt. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, dass die neuen Möbel nicht nur schön, sondern auch gut verarbeitet, belastbar, langlebig und gesundheitlich unbedenklich sind, sollte sich am RAL-Gütezeichen für Möbel orientieren. Dieses goldene „M“ vergibt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. nur an Möbel, die den hohen Anforderungsrichtlinien der DGM entsprechen und alle Tests im Prüflabor unbeschadet überstanden haben. Das RAL-Gütezeichen für Möbel ist die europaweit strengste nachweisbare Qualitätsprüfung an Möbelstücken – sicherer als mit dieser Auszeichnung geht’s nicht.

 

Bild: Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

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