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Tipps fürs Bad mit Sauna

Standort, Raumsituation, Wohlfühlfaktor: Was Wellnessfreunde bei der Planung einer Sauna beachten müssen.

Ob im Gewöl­bekeller oder unterm Dach – Ganz gleich, wo der Bad- und Saunaliebhaber in den eigenen vier Wänden relaxen möchte: Für das beliebte Wellnessangebot findet sich in den meisten Fällen ein passender Ort. Von der mobilen Smartsauna bis zur großen Designsauna bieten Saunahersteller wie Klafs individuelle Lö­sungen je nach per­sönlichen Vorstellungen und Raumverhältnissen.

 

Standort und Duschplatz

 

Schon 1,5 m² freie Fläche genügen für eine Sauna. Zudem kann man die Saunakabine fast beliebig an die räumlichen Gegebenheiten anpassen. Muss für die Sauna eine Ecke aus­gespart oder eine Schräge berücksichtigt werden? Bestehen individuelle De­signwünsche, z.B. ein zusätzliches Fenster in run­der, rechteckiger oder Trapez-Form? Bei der Planung sollte in erster Linie die Sauna selbst berücksichtigt werden. Zweitens: der Duschplatz. Wenn die räumlichen Gegebenheiten es zulassen, sollte dieser möglichst etwas größer sein als die üblichen Fertigbadewannen. Die wichtigste Ausstattung stellt dabei ein Kneipp-Gießschlauch dar, der eine schonende Abkühlung ermöglicht. Zusätzlich kommt eine Schwallbrause in Betracht, ferner eine Brausebatterie für die Vorreinigung.

 

Aufenthaltsbereich und Frischluftzufuhr

 

An dritter Stelle sollten Saunafreunde an einen entsprechenden Aufenthaltbereich denken. Da auch die Atmosphäre des Vorraums entscheidend zur Annehmlichkeit des Saunabads beiträgt, ist es vorteilhaft, wenn dieser ausreichend Platz zum Verweilen bietet. Sinnvoll ist eine Sitzbank, zusätzlich können ein oder zwei Ruheliegen oder auch ein Solarium zum Einsatz kommen. Die Möglichkeit der Abkühlung durch kühle Frischluft ist die vierte Säule optimalen Saunavergnügens. Nach dem Aufenthalt in der Sauna sollte ein Zutritt ins Freie bestehen, beispielsweise über einen Balkon. Zumindest aber sollte ein Fenster vorhanden sein, damit die Atmungsorgane durch frische, möglichst kühle Luft zurückgekühlt werden können.

 

Mobil oder fest installiert?

 

Wer mobil bleiben möchte, entscheidet sich für die „Smartsauna“. Sie ist eine mobile, optisch anspruchsvolle Sauna für Zuhause, die über eine Steckdose in jedem gewünschten Raum aufgestellt und bei einem Umzug problemlos mitgenommen werden kann. Entscheidet man sich für eine Einbausauna, empfiehlt sich als Fußbo­den ein Ze­ment-Glattstrich, Estrich-, Klin­ker oder Fliesen­belag. Die beiden letzteren lassen sich besonders leicht reinigen. Ein Boden­ablauf ist nicht erforder­lich. Dennoch sollte darauf geachtet wer­den, dass der Fußbo­den absolut waage­recht ist. Eine spezielle Bodenisolierung ist nicht notwendig, da die Tem­peratur in einer Sauna am Boden nur etwa 20 bis 40 °C beträgt, wäh­rend sie an der Decke fast bis auf 100 °C ansteigt. Die Zuluft kann man aus dem Sauna-Vorraum entnehmen, wenn dieser ausrei­chend belüftbar ist, andernfalls über einen Wanddurch­bruch aus einem gut belüf­teten Ne­benraum.

 

Bild: Klafs

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