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Eichenholz ist Trend bei Möbeln!

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Zeitlos schöner „Kraftprotz“ Eiche: Was bei Handhabung und Pflege von massiven Möbeln aus Eichenholz zu beachten ist.

Sie steht für Kontinuität und Stärke, kann bis zu 2000 Jahre alt werden und zählt zu den wertvollsten heimischen Nutzhölzern für den Möbelbau: die Eiche. Schon lange wird sie für hochwertige Interieurs eingesetzt, auch wenn Kunststoff, Glas und Stahl ihr manchmal die Show stahlen. Doch heute, da man sich in hektischen Zeiten immer öfter nach einem Stück Natur in den eignen vier Wänden sehnt, erleben Möbel aus Eiche ein Comeback.

 

Lebhafte Strukturen strahlen Natürlichkeit aus

Eichenbänke, -betten, -tische und -stühle bringen eine neue Sinnlichkeit und eine Form des Minimalismus in den Wohnbereich: Vor allem das hellbraune Holz der Wildeiche lässt viele Aststellen durchscheinen und ist von einer lebendigen Färbung geprägt, die die Eichenmöbel eine lebhafte Ursprünglichkeit ausstrahlen lassen. Dass Eichenholz derzeit so hoch im Kurs steht, liegt auch daran, dass es gewissermaßen „lebt“ und darüber hinaus angenehm zu berühren ist.

 

Die richtige Pflege ist entscheidend

 

Möbel aus Eiche können zu Freunden fürs Leben werden. Die technischen Daten des Materials sprechen für sich: Eichenholz ist schwer und hart, dabei aber durchaus elastisch. Das Kernholz ist dauerhaft, unter Wasser sogar beinahe unbegrenzt haltbar. Es trocknet sehr langsam, schwindet dabei aber nur wenig. Dennoch braucht Eiche als natürlicher Werkstoff Pflege, damit sie auf Dauer ihre positiven Eigenschaften und ihre Schönheit behält. Offenporigkeit, Antistatik, Atmungsaktivität und Geruchsfilterung sind Qualitätsstandards, denen schon bei der Produktion der Möbel große Beachtung geschenkt wird. Viele Hersteller behandeln ihre Möbel mit einem speziellen Öl, das vor Austrocknen, Staub und Schmutz schützt, das Material gesund und elastisch erhält und es atmen lässt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dabei bleibt die harte, widerstandsfähige Oberfläche in der Optik sanft und matt.

 

Kleine Blessuren schnell beheben

 

Dass den Massivholzmöbeln im täglichen Gebrauch immer wieder kleinere Schäden zugefügt werden, ist nicht weiter bedenklich. Denn Kratzer werden mit feinem Schleifpapier beseitigt. Nach dem Abstauben wird Öl aufgetragen, und nach 10 bis 15 Minuten kann man polieren. Kleine Dellen schleift man ebenfalls an, bedeckt sie mit einem feuchten Tuch und dämpft sie mit einem Bügeleisen aus. Auch danach wird die trockene Stelle mit Schleifpapier und Öl behandelt. Flecken, die durch Nässe entstanden sind, dürfen erst nach dem Trocknen geschliffen und geölt werden. Generell sollten Möbel aus Eichenholz im ersten Jahr drei bis vier Mal, später alle halbe bis drei Jahre nachgeölt werden. Für die tägliche Reinigung reicht ein trockenes, eventuell leicht feuchtes Tuch. Wenn die Eichenholzmöbel zudem keiner hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind und eine möglichst gleichmäßige Sonneneinstrahlung gewährleistet ist, bleiben die Naturstruktur und die Farben lange Zeit erhalten.

 

Bild: Vitamin Design

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