Wohnen im „Crossculture“-Stil

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Bei der Zusammenführung internationaler Kollektionen und ihrer Fertigung führt Lambert seine eigene Tradition als Sammler und Bewahrer traditioneller Handwerkskunst fort, gleichzeitig wird der Einrichter aber zum Impulsgeber für neue, individuelle und außergewöhnliche Wohnformen. Es geht dem Hersteller vor allem auch darum, unterschiedlichste Einflüsse aufzunehmen und sie individuell umzudeuten und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht nach wie vor das Lebend des modernen Menschen, eines Kosmopoliten. Die Eindrücke, die er von seinen Reisen in andere Länder und auf ferne Kontinente mitbringt, werden ein Teil seines Lebens und drücken sich in der Gestaltung der Wohn- und Lebensräume aus.
Neuinterpretation der Klassiker
Der stetige Wandel der Lebensformen schlägt sich auch im Möbeldesign nieder. Lambert schafft hier die gekonnte Verbindung zwischen Alt und Neu: Einerseits schätzt der Kosmopolit das Bewährte, gleichzeitig kann er sich dem Wunsch nach Veränderung aber nicht entziehen. Deshalb setzt der Hersteller auf das Konzept der Neuinterpretation: Beim Garten wird etwa die Grenze zwischen Innen und Außen wie im Süden aufgehoben und auch die Gartenmöbel müssen nicht mehr nur praktisch und wasserfest sein. Sie sollten jetzt auch wohnlich sowie schön anmuten und versuchen, die Einstellung zum Leben zu interpretieren.
Der Wohnraum wird zum Lebensraum
Der sich ändernde Lebenswandel drückt sich auch in der Multifunktionalität der Räume aus. So rücken Küche und Essraum zusammen, stellen das emotionale Zentrum der Wohnung oder des Hauses dar. Ein weiterer Trend ist das Home-Office, der Arbeitsplatz zu Hause, im Wohn-, Ess- oder Schlafzimmer. Entsprechend dem kleinen Laptop fällt dann auch der Schreibtisch aus, auf dem gearbeitet wird. Er ist unaufdringlich und minimalistisch. Eine spannende Entwicklung, wenn der Lebenswandel dazu führt, dass einige Wohnräume zu Lebensräumen werden.
Kontraste – Irritation – Faszination
Der mutige Gedanke des „Crossculture“ ist eine Inspiration, unterschiedlichste Einflüsse und Ausprägungen aus allen Lebensbereichen miteinander zu kombinieren. Das Spiel mit Formen, Stilen und Materialien wird zum Ausdruck des individuellen Geschmacks. Abwechslungsreich und interessant wird es gerade dann, wenn man sich auf Kontraste einlässt und sich der Charme der Gegensätzlichkeiten zeigt. Ob im Spiel mit Farben oder im Umgang mit Licht und Schatten – beim Kontrast geht es vor allem darum, etwas zu verdeutlichen. Dieses Stilelement erfordert jedoch ein wenig Mut, denn es führt beim Betrachter zunächst zu Irritation, letztlich auch zu Faszination – wie etwa beim Stilmix „East meets West“. Hier stößt der westliche Einrichtungsstil auf die Exotik Asiens und Afrikas – „Crossculture“ pur!
Bild: Lambert
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