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Wohnraum barrierefrei planen

Barrierefreie Planung betrifft den gesamten Wohnraum. (Bild: fotolia.de)
Barrierefreie Planung betrifft den gesamten Wohnraum. (Bild: fotolia.de)

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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geht von Barrieren aus, die zum einen als Schutz der eigenen Sicherheit dienen, doch gerade im zunehmenden Alter eine erhebliche Einschränkung der eigenen Freiheit darstellen. Hindernisse werden zu Stolperfallen.

 

Man spricht von gerade einmal 5 Prozent der Wohnungen, die derzeit den Vorstellungen des barrierefreien Wohnens entsprechen. Ein Umbau und eine spezifische Raumplanung machen die eigene Wohnung und das Haus barrierefrei oder zumindest barriereärmer. Eine Wohnung, die auf Stufen oder hohe Treppen verzichtet, kann auch Bekannten mit Rollstühlen oder auch älteren Menschen mit Einschränkungen frei zugänglich werden. Demzufolge ist es ratsam, bei dem Neubau eines Hauses die barrierefreie Planung der Räume miteinzubeziehen. Dabei ist das altersgerechte Bauen auch vorteilhaft für die eigenen Kinder. Ihr Kind kann ungehindert laufen lernen, ohne dabei über lästige Stolperfallen zu stürzen. Treppen stellen bei Kleinkindern eine hohe Gefahrenquelle dar, auf die verzichtet werden kann. Das barrierefreie Bauen und die Raumplanung stellen zudem eine Werterhöhung der Immobilie dar, da diese für alle Altersstufen zu einem wertvollen Wohnraum wird.

 

Planungspunkte, die den gesamten Raum betreffen

 

Prüfen Sie anhand einer Checkliste, ob Ihre eigene Wohnung barrierefrei ist oder einige Umbaumaßnahmen vonnöten sind. Wie ist der Zugang zur eigenen Wohnung gestaltet, ist Ihre Wohnung nur über Schwellen oder Treppen zu erreichen oder stehen alternative Lösungen wie ein Aufzug zur Verfügung? Diese Zugänge befinden sich auch im Balkon oder im Hausflur. Hier wäre es von Interesse, ob sich auf beiden Seiten der Treppe ein Handlauf befindet oder dieser nur einseitig angebracht wurde. Ist die Klingel sehr gut hörbar und kann diese ohne Probleme betätigt werden? Diese Fragen lassen sich auf alle Wohnbereiche ausweiten und schon bald werden Sie feststellen, dass eine Wohnraumplanung hinsichtlich des barrierefreien Wohnens von Vorteil ist, um alle Lebensbereiche bedenkenlos zu erreichen.

 

Planungsbeispiele auf einen Blick:

 

·         Zugang zum Haus/Wohnung

·         Treppenhaus

·         Aufzug,

·         Klingel

·         Wohn- und Schlafzimmer sowie

·         Küche und Bad.

 

Sicherheit und Freiheit mit zunehmendem Alter

 

Mit dem Alter nimmt die Pflegebedürftigkeit von älteren Menschen zu, jedoch sollte dies nicht als Einschränkung wahrgenommen werden. Laut der Umfragen werden die Zahlen der älteren Menschen über 80 immer weiter zunehmen, sodass mehr als 10 Millionen Menschen im Jahre 2050 über 80 Jahre alt sind. Dies allein stellt schon einen dringenden Handlungsbedarf dar, denn barrierefreie Wohneinheiten sind in naher Zukunft wohl Mangelware.

 

Die Raumplanung hinsichtlich des barrierefreien Wohnens schränkt dabei keinesfalls die Grundrissplanung sowie die jeweilige Raumgröße ein, sondern nimmt vielmehr Einfluss auf die Gestaltung der Räume und das Anbringen von zusätzlichen Haltemöglichkeiten. Wird ein Raum verwinkelt angelegt, ist es kaum möglich, diesen ohne Probleme im Alter oder gar im Rollstuhl zu erreichen. Das rollstuhlgerechte Wohnen stellt nochmals einige spezifische Anforderungen, die extern beschrieben werden. Interessant ist es zu erfahren, dass bereits Fördermittel für das barrierefreie Wohnen zur Verfügung gestellt werden. Es wird davon ausgegangen, dass barrierefreie Wohneinheiten die Qualität wie auch den Wert der Wohnung oder des Hauses um ein Vielfaches heraufsetzen. So stellt die Raumplanung eine lohnenswerte Investition in die Zukunft dar und sichert den Lebensabend in den eigenen vier Wänden ab.

 

 

 

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