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Barrierefreies Haus: Vorausschauend planen

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Die Frage, ob das eigene Haus oder die Wohnung bereits barrierefrei ist, werden viele Immobilienbesitzer mit „Nein“ beantworten. Im Alter werden genau diese Menschen womöglich nicht selbstständig in den eigenen vier Wänden zurechtkommen.

Eine Statistik zeigt, dass in Deutschland mehr als 6,6 Millionen Menschen mit Handicap leben. Die Betroffenen sind oft älter als 55 Jahre. Gerade im Alter müssen viele Menschen mit Behinderungen leben. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Anzahl alter Menschen in Deutschland immer mehr zunimmt. Ein Großteil von ihnen möchte auch im Alter unabhängig bleiben und eigenständig leben. Dies ist allerdings nur in einer barrierefreien Wohnung bzw. Haus möglich.

 

Vorbauen lautet die Devise

 

Um barrierefrei zu sein, müssen Reihenhäuser und andere Immobilien bereits bei der Planung entsprechend konzipiert werden. Bauherren, die in jungen Jahren barrierefrei planen und sich für eventuelle Behinderungen vorbereiten, können auch im Falle eines Falles in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Natürlich muss niemand bereits mit Mitte 30 das Bad oder die Küche behindertengerecht ausstatten. Bei der Bauplanung gilt es allerdings einige Dinge zu beachten, die die Kosten in der Regel nur minimal erhöhen. Dazu gehören unter anderem breite Türöffnungen, ausreichend Bewegungsflächen in den Räumen sowie vor den Türen, große Bäder und stufenlose Eingänge.

Kluge Bauherren entscheiden sich von Beginn an für großzügige Flächen vor und hinter den Türen: Ein Rollstuhlfahrer benötigt 1,50 auf 1,50 Meter zum Rangieren. Dieser Spielraum kommt aber auch jungen Familien mit Kindern zugute. Sie benötigen für den Kinderwagen und Rutschautos ausreichend Platz.

In der Küche und im Bad gilt es ebenfalls, möglichst viel Freiraum zu lassen. Versetzte Ebenen sind grundsätzlich tabu: Diese können von Rollstuhlfahrern nicht ohne Weiteres überwunden werden. Im Bad sollte darauf geachtet werden, eine stufenlose Dusche einzubauen. Diese erleichtert den Einstieg aller Familienmitglieder und schützt, nicht nur im Alter, vor Verletzungen.

 

Technik spielt eine große Rolle

 

In einer barrierefreien Wohnung spielt die Technik eine übergeordnete Rolle. Elektrische Rollladenheber müssen kein Luxus, sondern eine echte Alltagshilfe sein. Hebeschiebetüren erfordern im Alter großen Kraftaufwand. Rollstuhlfahrer können diese gar nicht erst öffnen. Hier kann elektrisch nachgerüstet werden.

 

Bild: Fotolia

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Wissenswertes zur Bauplanung

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