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Sachverständige ohne Sachverstand

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Prinzipiell kann sich jeder Sachverständiger nennen. Der Begriff ist nicht geschützt - demnach ist es auch nicht strafbar.

Gleiches gilt für den Begriff Gutachter. Auch dieser ist nicht geschützt. Probleme kommen erst dann auf, wenn dem selbsternannten Sachverständigen oder Gutachter mangelnde Sachkenntnis nachgewiesen wird. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer einfach. Zudem kann dies sehr kostspielig sein.

 



Nun ist beim besten Willen nicht vor jedem Sachverständigen zu warnen. Ganz im Gegenteil. Jeder Sachverständige, der eine Prüfung zum anerkannten Sachverständigen ablegen will, muss eine frühere Tätigkeit als sogenannter "freier Sachverständiger" nachweisen. Kommt es beim Hausbau allerdings zum Streitfall, wird von den Gerichten im allgemeinen eher Wert auf die Meinung eines vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen gelegt.

 



Ein "Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger" muss eine umfangreiche Ausbildung durchlaufen haben und sich kontinuierlich fortbilden. Eine fundierte Sachkenntnis steht immer im Mittelpunkt. Bei der Prüfung selbst wird niemandem etwas geschenkt. Auf Grund der hohen Anforderungen ist der Anteil derer, die die Prüfung nicht bestehen, mit unter recht hoch. Die Prüfungen werden nur von Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern abgenommen. Andere Prüfinstitute führen nicht zur Berechtigung zum Tragen des Titels "Von der Handwerkskammer öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das XYZ-Handwerk".

 



Foto: Braas
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