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Energiesparen: Fünf Tipps für richtiges Heizen

In fünf Schritten zum Energiesparen in den kalten Monaten: Von der Gebäudedämmung bis zum Smart Home. (Bild: Fotolia)

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Wenn die Tage kürzer werden und draußen die Herbst- und Winterkühle Einzug hält, laufen Heizungen wieder auf vollen Touren. Die wohlige Wärme kommt jedoch zu stattlichen Preisen: Heizkosten machen in deutschen Haushalten mit 65 Prozent den Löwenanteil der Energiekosten aus.

Laut des bundesweiten Heizspiegels 2014 zahlten die Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im letzten Jahr durchschnittlich 1.000 Euro Heizkosten. Darko Djuras, Technik- und Energieexperte der BCS Group, nennt fünf Schritte zum effizienten und energiesparenden Heizen:

 

Bewusstes Heizen

 

„Der erste und zugleich einfachste Schritt zur Energieersparnis ist das verantwortungsvolle und bewusste Heizen. Jeder Grad birgt beim Heizen bares Geld. Ein Grad weniger kann eine Ersparnis von 6 Prozent bedingen. Der warme Wollpulli im Haus und eine Raumtemperatur von 20 statt 23 Grad helfen bereits.“

 

Fenster und Türen abdichten

 

„Auch die Abdichtung um Fenster und Türen kann im Laufe der Jahre Schäden aufweisen. Der kalte Luftzug dringt unter Tür- und Fensterritzen ein. Eine handwerklich kleine und anspruchslose Reparaturarbeit, bei der die poröse Gummischicht durch eine neue ausgetauscht wird, beseitigt dieses Problem effektiv.“

 

Das Heizungssystem prüfen

 

„Vor allem alte Heizungsanlagen können wahre Energiefresser sein. Ein erstes Anzeichen für den gesteigerten Energieverbrauch ist, wenn die Anlage Geräusche von sich gibt und ungleich warm ist. In diesem Fall sollte die Heizung entlüftet werden. Die Luft darin begünstigt den gesteigerten Energieverbrauch.“

 

Moderne Technologie

 

Mit Smart Home-Systemen lassen sich, laut erster Testreihen des Fraunhofer Instituts bis zu dreißig Prozent des Heizbedarfs und immerhin mehr als zehn Prozent des Strombedarfs einer mehrstöckigen Immobilie einsparen, erklärt Djuras. Das Smart Home-System ist mit dem Haushalt vernetzt und denkt energieeffizient mit. Der Großteil der Geräte des Hauses, ob Heizung, Licht oder Lüftung, wird zentral von dem System gesteuert. Werden diese nicht genutzt, stellt das intelligente System sie bis zur nächsten Nutzung aus. Allein durch diese Funktion sparen Nutzer dieser Lösungen einen großen Teil ihrer Energiekosten, so der Experte.

 

Haushalt und Energiesparen vereinbaren

 

„Man muss nicht auf Nutzgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler verzichten, um Energiekosten zu sparen. Ein paar simple Tricks können auch hier viel bewirken. Kleine Handgriffe, die man sich nur bewusst machen muss. Ein gutes Beispiel ist hier das Wäschewaschen: Das Erhitzen des Wassers verursacht 90 Prozent der Energiekosten beim Waschen. Daher sollte die Temperatur im Durchschnitt 30-40 Grad betragen. Wer seine Wäsche auf der Leine aufhängt, erspart sich zudem die Energiekosten eines Wäschetrockners.“

 

Energiesparen steht im Trend, nicht zuletzt deshalb, weil der EU-Klima- und Energierahmen vorsieht, dass 27 Prozent des momentanen Energieverbrauchs bis zum Jahr 2030 eingespart werden sollen. „Nutzer und Unternehmen gehen neue Wege, um die Energieeffizienz zu verbessern. Auch in Zukunft können wir daher neue Entwicklungen und Anwendungsbereiche mit Neugierde erwarten“, so der SmartHome-Experte der BCS Group abschließend.

 

 

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