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Hauskonzept

Ein durchdachtes Hauskonzept vereint alle Ansprüche an Wohnkomfort und wird auch den sich ändernden Anforderungen seiner Bewohner gerecht. Nach der Entscheidung zwischen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaus, können weitere Hauswünsche konkretisiert werden.

Vor dem eigentlichen Hausbau steht eine gründliche Planung an. (Bild: Fotolia)

Auf der Suche nach dem idealen Hauskonzept gilt es viele Fragen zu beantworten und Entscheidungen zu treffen. Im Zentrum der Planungen stehen die Bewohner, damit das neue Zuhause allen Wohnansprüchen gerecht wird.

 

Einfamilienhaus, Doppelhaus oder Reihenhaus?  

 

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen will, steht vor der grundlegenden Frage nach der Art des Hauses. Unterschieden wird zwischen Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaus. Die preisgünstigste Alternative zur Mietwohnung ist das Reihenhaus. Da die Häuser in der Reihe direkt aneinander grenzen, sind weniger massive Außenwände erforderlich. Das schlägt sich in den Arbeits- und Materialkosten für den Bauträger und damit in den Kaufpreisen nieder. Allerdings sind die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Gebäudeform, Grundriss und Dach sind in der Regel von Einheit zu Einheit identisch. Weitaus größere Gestaltungsfreiheit haben Familien beim Bau eines Doppelhauses. Im Gegensatz zum Einfamilienhaus besteht hier Einsparpotenzial durch die Installation gemeinsamer Anschlüsse. Am beliebtesten unter den Haustypen ist aber nach wie vor das freistehende Einfamilienhaus. Es bietet nicht nur bei Raumaufteilung und Innenausbau den größten Gestaltungsspielraum, sondern gewährleistet auch eine gewisse räumliche Distanz zum Nachbarhaus. Der hohe Grund- und Materialbedarf schlägt allerdings zu Buche.

 

 

 

Fertighaus

Beim Fertighaus werden die Bauteile im Werk vorgefertigt, sodass die Wände auf der Baustelle in der Regel an nur einem Tag errichtet werden können. (Bild: Fotolia)

Viel Flexibilität und kurze Bauzeit – damit überzeugt die Fertigbauweise. Dabei bieten Hersteller vollständige Hauskonzepte an, bei denen unterschiedliche Module angepasst werden können. So kann beispielsweise zwischen verschiedenen Dachformen gewählt werden. Klarer Vorteil eines Fertighauses ist die kurze Bauzeit: Die Bauteile des Gebäudes werden bereits im Werk vorgefertigt, sodass die Wände in der Regel an nur einem Tag errichtet werden. Normalerweise wird das gesamte Bauvorhaben von einem einzigen Unternehmen durchgeführt – Bauherren müssen sich also nicht mit einzelnen Handwerksbetrieben auseinandersetzen. Das macht den Hausbau deutlich entspannter. Bei der Entscheidung für oder gegen diese Bauweise helfen Musterhäuser. Das sind „Prototypen“, die besichtigt werden können, sodass Interessierte einen realistischen Eindruck von der Wohnsituation bekommen.

 

 

Bungalow

Ein Geschoss, offene Raumstrukturen und schlichte Architektur - der Bungalow feiert sein Comeback und kann sich sehen lassen! (Bild: Fotolia)

Die Bungalow-Bauweise kam in den 60ern in den USA auf und erlebt derzeit ein Comeback. Es handelt sich dabei um eingeschossige Häuser, die sich durch offene Raumstrukturen und zeitlose Architektur auszeichnen. Ebenerdiges Wohnen macht sie gerade unter dem Aspekt der Barrierefreiheit attraktiv. Zudem besteht großer Gestaltungsspielraum, denn bei der Raumaufteilung muss nicht an die Statik höher liegender Geschosse gedacht werden. Doch trotz der Vorzüge kann es bei diesem Hauskonzept zu Problemen kommen: Um eine ausreichende Nutzfläche zu erreichen, benötigt der Bungalow eine große Grundfläche, also auch ein entsprechend großes Grundstück. Das ist ein Faktor, der vor der Entscheidung für oder gegen dieses Konzept bedacht werden sollte.

 

 

 

Holzhaus

Stichwort Wohngesundheit: Natürliche Materialien, wie beispielsweise Holz, tragen zu einem gesunden, warmen Raumklima bei. (Bild: Fotolia)

Holzhäuser punkten bei Bauherren aufgrund ihrer Natürlichkeit und ihrem gesunden, warmen Raumklima. Zudem gefallen sie nicht nur in traditionellen Varianten. Ein Holzhaus in moderner Architektur spannt  den Bogen zwischen zeitloser Erscheinung und ursprünglichen Materialien. Bei der Realisierung einzigartiger Häuser aus Holz sorgt die Natürlichkeit des Baustoffs jedoch für Herausforderungen: Der organische Werkstoff arbeitet im verbauten Zustand und verändert dadurch seine Form. Infolgedessen benötigen Holzhäuser breite Stürze und Setzräume, um diese Veränderungen auszugleichen und die Konstruktion zu sichern.

 

Architektenhaus

 

Exklusive Hauswünsche lassen sich realisieren, wenn ein Architekt hinzugezogen wird. Dieser berücksichtigt alle Wünsche des Bauherrn bei Planung und Umsetzung, sodass einzigartige Bauwerke entstehen. Bei der Entscheidung für ein Architektenhaus sollte aber bedacht werden, dass nicht nur die Planung, sondern ebenso die Umsetzung recht kostenintensiv ist – insbesondere, wenn Bauteile wie Türen oder Fenster nicht in Standardmaßen verbaut werden, sondern individuell angefertigt werden müssen.

 

 

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