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Home Entertainment

Zu Hause gemütlich einen Film schauen und dabei das gleiche Filmerlebnis haben wie im Kino? Das geht mit dem richtigen Home Entertainment. Zur heutigen Unterhaltung gehört die komplette, internetbasierte Vernetzung und die immer noch beliebten Spielekonsolen.

Es muss nicht immer der Kinosaal sein. Mit dem richtigen Equipment, also Leinwand und Beamer, lassen sich auch in den heimischen vier Wänden spannende Filmabende verbringen. (Bild: Fotolia)

Unterhaltung zu Hause hat dank modernster Technik neue Dimensionen angenommen. Statt auf einem eher kleinen Röhrenfernseher kann der Lieblingsfilm im eigenen Heimkino mit beeindruckender Audioanlage genossen werden. Auch ein blitzschneller Internetanschluss und Spielekonsolen tragen zur digitalen Unterhaltung in den eigenen vier Wänden bei.

 

Grundausstattung: Leinwand und Beamer

 

Die Dimension sowie die Positionierung im Raum beeinflusst maßgeblich die spätere Wirkung und das Kinoerlebnis. Der große Unterschied zwischen Kino und Fernseher liegt in der Projektionsfläche – der Leinwand. Das menschliche Gesichtsfeld besteht aus einem aktiven und einem passiven Wahrnehmungsbereich. Der aktive Bereich erstreckt sich von der Nasenspitze ausgehend in einem Winkel von 30 Grad in den Raum. Der passive Teil liegt links und rechts davon, im im Volksmund genannten „Augenwinkel“.

Wer nicht auf einen Beamer setzen will, kommt mit dem richtigen Fernseher dennoch zu einem großen und stechend scharfen Fernseherlebnis. Dabei gilt: Je mehr Pixel, desto schärfer. (Bild: Fotolia)

Dieser aktive Teil sollte von der Leinwand komplett eingenommen werden. Daher sind die Größe der Leinwand und die räumliche Entfernung der Betrachter entscheidend. Das Standardformat für Filme im Fernsehen, auf DVD und Blu-ray beträgt 16:9. 

 

Klare und deutliche Bilder in einer hervorragenden Qualität liefern Beamer, die mindestens eine Full-HD-Auflösung bieten. Diese Heimkino-Projektoren sind weder klein noch schwer, mit einem Preis von ab 1000 Euro jedoch auch nicht günstig. Eine Investition sollte gut überlegt werden.

 

Statt Leinwand und Beamer sorgt auch ein großer TV-Bildschirm für ein tolles Seherlebnis. Je mehr Pixel, desto schärfer ist das Bild. Die neuesten Modelle haben statt Full-HD- eine Ultra-HD-Auflösung mit viermal so vielen Bildpunkten. Diese sind jedoch noch in der Entwicklung und bisher kaum im normalen Verkauf, was sich in den nächsten Jahren aber ändern wird. Interessierte können sie schon auf speziellen Funk- und Entertainment-Messen in Augenschein nehmen. Gebogene Bildschirme, die sogenannten Curved-TVs, sind nur dann geeignet, wenn wenige Personen zusammen vor dem Bildschirm sitzen. Denn nur dann erzeugen sie das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Dies hängt stark von der Sitzposition ab und die verschlechtert sich mit einer steigenden Anzahl von Personen.

Die richtige Box ist nicht nur ein Muss für den intensiven Filmgenuss. Auch beim Hören der Lieblingsmusik muss der Sound passen und darf sich nicht im Raum verlieren. (Bild: Fotolia)

Der richtige Sound

 

Die Lautsprecher eines TV-Gerätes können nicht mit der Audioanlage eines Kinos mithalten. Um trotzdem die richtige Kino-Atmosphäre zu schaffen, braucht es ein Audiosystem. Es gibt solche mit nur einer Box, die durch das richtige Ausrichten aber den Sound in alle Ecken des Raumes übermittelt. Eine andere Variante sind Systeme mit mehreren Boxen – meist sechs Stück – die für ein tolles Klangerlebnis sorgen. Der damit verbundene AV-Receiver muss in der Lage sein, die Tonformate der Blu-ray oder anderen Datenträgern zu verstehen und entsprechend an die einzelnen Lautsprecher zu verteilen. Ein noch realistischerer Filmklang soll mit dem neuen Dolby-Standard namens Atmos möglich sein: Über spezielle Reflexionen an der Zimmerdecke wirkt der Sound noch authentischer.

 

Nicht nur für ein tolles Filmerlebnis, auch beim Hören der Lieblingsmusik, Radio oder Hörbüchern wertet eine moderne Audioanlage den Unterhaltungswert auf. Via Internetradio oder dem bald flächendeckend eingeführten Digitalradio können die verschiedensten Sender aus allen Gebieten Deutschlands oder auch internationale Sender ausgewählt werden.

Ob 3D-Technik oder der Zugang zu Online-Videotheken: Mit den richtigen Voraussetzungen steht einem gemütlichen Fernsehabend zu Zweit nichts im Wege. (Bild: Fotolia)

Zusätzlicher Effekt: 3D

 

Im Kino längst nichts neues mehr, hat die 3D-Technik auch in den Wohnzimmern und Heimkinos Einzug gehalten. Die speziellen Fernseher oder Projektoren sind deutlich kostenintensiver als die, die das Bild nur in zwei Dimensionen abbilden. Mindestens 40 Zoll sollte der Fernseher haben, damit die Tiefendarstellung echt wirkt. Daher gilt: Je größer der Fernseher, desto besser die 3D-Wirkung! Bei einer Entfernung von drei Metern sollte der Bildschirm im Idealfall 58 Zoll groß sein. Die verwendete 3D-Technik unterscheidet sich im Kino zu den Projektoren und TV-Geräten: Während Heimkino-Projektoren und Fernsehgeräte normalerweise die 3D-Shuttertechnik nutzen, setzen echte Kinos auf die Polfilter-Technik. Bei Letzterer sind die Brillen leichter und passiv. Für die 3D-Shuttertechnik hingegen werden kleine LCDs in der Brille benötigt, sodass es sich um aktive, batteriebetriebene Brillen handelt. Sie sind schwerer und oftmals flimmert das Umgebungslicht und nicht selten auch das Bild.

Die Lieblingssendung verpasst? Heutzutage ist das kein Problem mehr. Mit einem internetfähigen Fernseher lässt sich ganz einfach die Mediathek des Senders aufrufen und die Sendung abspielen. Dasselbe funktioniert mit YouTube-Videos und Online-Videotheken. (Bild: Fotolia)

Der Fernseher geht online

 

Über die Fernbedienung Dienste wie YouTube, Twitter oder Facebook auf dem TV-Bildschirm aktivieren, Videotelefonate führen, direkten Zugang zu Online-Videotheken haben oder verpasste Sendungen in Mediatheken einzelner Fernsehsender wiederfinden und ansehen – so ist Fernsehen von heute! Während in der Werbepause im Internet gesurft wird, läuft das Fernsehprogramm in einer kleinen Ecke weiter, sodass das Ende der Pause nicht verpasst wird.

 

Über eine Bedienoberfläche auf dem TV-Bildschirm lässt sich zudem auf das Heimnetzwerk zugreifen. So können Benutzer auf einer Festplatte abgelegten Videos und Fotos direkt auf dem Fernseher genießen, oder auf diesem die persönliche Musiksammlung abspielen. Verschiedene Hersteller bieten bereits TV-Geräte an, die den TV-Bildschirm als zentralen Haus-Bildschirm nutzen, auf dem alle Inhalte des eigenen Heimnetzwerkes abgespielt werden können. Viele Funktionen, gebündelt in einem Endgerät: Das ist das moderne Smart TV. Die Steuerung der Hybrid-Geräte ist ein spannendes Thema. Denn hier bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an, angefangen von der Fernbedienung, bis hin zur Bedienung über das Smartphone oder Tablet.

 

Einen Flachbildfernseher ohne Netzwerkanschluss kann in den meisten Fällen mit sogenannten Set-Top-Boxen aufgerüstet werden. Diese sind von verschiedenen Herstellern erhältlich. Aber auch bestimmte Spielkonsolen und Blu-ray-Player vermögen das Internet auf den Fernseher zu bringen. Um herauszufinden, ob diese Möglichkeit besteht, sollte der Rat eines Experten vor Ort hinzugezogen werden.

Spielekonsolen begeistern groß und klein, können heutzutage aber noch mehr. Viele Modelle können bereits im Internet surfen oder Filme streamen, was die Konsolen zu kleinen Media-Centern im Wohnzimmer macht. (Bild: Fotolia)

Für Groß und Klein: Spielekonsolen

 

Während Spielekonsolen in den 90er-Jahren ausschließlich was für Nerds und Geeks waren, sind sie heute in fast jedem Wohnzimmer zu finden. Durch den immer weiter wachsenden Funktionsumfang werden Konsolen zu kleinen Medien-Centern, können Filme streamen, im Internet surfen oder die Lieblingsfilme von DVD oder Blu-Ray abspielen. Solch einen Funktionsumfang findet man sonst nur in PCs – bei denen aufgrund ihrer noch größeren Bandbreite an Funktionalitäten, eine aufwendigere Bedienung benötigt wird. Die eigentlichen Spiele dagegen werden immer detaillierter und technisch anspruchsvoller gestaltet. Statt einem einfachen Controller gibt es heute verschiedene Möglichkeiten, die Spiele zu bedienen – wie beispielsweise durch Sensoren am Körper oder einem Bedienfeld auf dem Boden.

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