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Kamin- & Kachelofen

Aufregendes Flammenspiel, angenehme Wärme und eine behagliche Atmosphäre im Wohnraum. Besonders in der dunklen Jahreszeit wird der Komfort eines Kamins genossen. Für den Betrieb stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung - von Holz über Gas bis hin zu Elektro. Ebenso sind dem Design eines Ofens heute fast keine Grenzen mehr gesetzt.

Knisternes Kaminfeuer, während es draußen stürmt und schneit - da kann der Winter gerne kommen! (Bild: Fotolia)

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, sorgt ein Kaminfeuer für wohlige Wärme und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Wer den Kaminkomfort zuhause genießen möchte, steht vor der Entscheidung: Holz-, Gas- oder Elektrokamin? Alle Befeuerungsvarianten haben ihre Vorzüge. 

 

Holz: Einzigartige Wärme

 

Viele setzen auf natürliches Heizen mit Holz. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Man kann auf Pellets, Scheitholz, Hackschnitzel oder Briketts zurückgreifen. Beim Kauf von Brennholz sollte man auf die Zertifizierung Wert legen. Die Vorteile des regenerativen Brennstoffs liegen auf der Hand: Er ist effizient, relativ preisstabil, ökologisch und nachhaltig. Letzteres gilt allerdings nur für zertifiziertes Brennholz. Die Experten von PEFC, der weltgrößten Waldzertifizierungsorganisation, raten, nur zertifizierte Hölzer für die Verbrennung zu wählen: So trägt man zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Ressource Holz bei und hilft, den Wald, der gerade uns Deutschen so sehr am Herzen liegt, zu bewahren. 

Das gleichmäßige Flammenbild ist charakteristisch für einen Gaskamin. Bauherren und Modernisierer schätzen die komfortable Handhabung sowie vielseitige Einbaumöglichkeiten. (Bild: Fotolia)

Gas: Flammenspiel auf Knopfdruck

 

Echten Mehrwert hinsichtlich der Handhabung bietet ein mit Gas befeuerter Ofen. Während für den Erhalt des Feuers in Holzkaminen stetig Holz nachgelegt werden muss, ist die Zufuhr von Brennstoff beim Gaskamin nur Sache eines einfachen Knopfdrucks. So fällt weder Schmutz beim Nachschüren, noch beim Entsorgen der Asche an. Innovative Modelle lassen sich sogar via Smartphone steuern. Skeptiker stellen häufig die Authentizität des Flammenbildes eines Gaskamins dem eines Holzofens gegenüber. Ausgefeilte Zuluft- und Gasregulierung sorgt für ein eindrucksvolles Flammenspiel. Wichtig: Nicht nur die Flammen selbst, sondern auch die Gestaltung des Kamins sind für die Authentizität entscheidend. Puristen freuen sich nicht nur an Modellen mit feuerfesten Holzscheit-Imitaten, sondern an Varianten mit Kieselsteinen, die von Flammen umspielt werden. Klares Manko bleibt jedoch: Die Heizleistung eines mit Holz befeuerten Kamin- oder Kachelofens kann mit einem Gasgerät nicht erreicht werden. 

Einstecken und genießen, lautet die Devise. Mit einem Elektrokamin entsteht im Handumdrehen romantisches Kaminofenflair. Dabei werden Holzscheitnachbildungen im Feuerraum von Flammen umspielt. (Bild: Fotolia)

Elektro: Authentisch und ungefährlich

 

Kein Brennstoff besorgen, kein Schüren und keine aufwendige Montage: Wer schnell und einfach romantisches Kaminofen-Flair in den eigenen vier Wänden schaffen möchte, ist mit einem Elektrokamin gut beraten. Alles, was hier für den Betrieb benötigt wird, ist eine Steckdose. Wer auf der Suche nach dem passenden Kaminofen hinsichtlich der Montage ins Grübeln gerät, ist mit einem Elektrokamin auf der sicheren Seite, denn: Dadurch dass die Flammen nicht echt sind, muss der Ofen nicht an einen Schornstein angeschlossen werden. Auch die Platzierung frei im Raum oder in Mietwohnungen ist dadurch möglich. Sehr flache Modelle lassen sich sogar an der Wand aufhängen. Die angenehme Wärme eines Feuers wird hier jedoch vermisst. Stattdessen ist es möglich, ein Modell mit einem zusätzlichen Heizmodul auszustatten, das etwas Wärme verbreitet. 

Der Kachelofen wird für seine angenehme Wärme geschätzt - auch wenn die klassische Bauweise keine freie Sicht auf das Feuer zulässt. (Bild: Fotolia)

Kachelofen: Wärme durch und durch

 

Keinen freien Blick auf die Flammen hat man beim klassischen Kachelofen. In einem mit Schamottsteinen ausgekleideten Feuerraum brennt über einen langen Zeitraum ein Feuer. Auf dem Weg zum Schornstein wird der warme Rauch durch die verwinkelten Kanäle im Innern des Ofenkorpus geführt. Nach und nach erwärmen sich die Wände der Kanäle und geben wiederum diese Wärme an den Wohnraum ab. Ein solcher sogenannter "Speicher-" oder "Grundkachelofen" wird als besonders angenehmes Heizgerät empfunden, weil seine Wärme nicht die Raumluft, sondern ausschließlich Körper, auf die sie trifft, erwärmt - wie Sonnenwärme. 

 

 

In modernen Varianten bietet ein Kachelofen sowohl Blick auf das Flammenspiel, als auch Sitzplätze an den warmen Kaminwänden. Dank einfachem Farbkonzept passt er gut ins moderne Zuhause. (Bild: Fotolia)

Trotz ihres effektiven Heizprinzips haben Kachelöfen ein eher angestaubtes Image. Mögliche Ursache dafür ist, dass früher der gesamte raumseitige Korpus mit Kacheln verkleidet wurde - beispielsweise in einem dunklen Grünton. Dank verschnörkelter Details verbreiten diese Modelle Landhauscharme und werden heute von Vintage-Liebhabern geschätzt. Für das moderne Interieur sind auch schlichte Kachelofen-Designs erhältlich, beispielsweise weiß verputzt. Häufig werden dann lediglich einzelne Oberflächen mit matten Kacheln verkleidet, die farblich auf das Interieur abgestimmt sind. Sitzgelegenheiten unmittelbar am Korpus runden die Atmosphäre ab. 

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