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Pool und Teich

An heißen Tagen ins kühle Nass springen oder entspannt am Teich sitzen – Wasser im Garten in Form eines Pools oder Teichs ist eine große Bereicherung. Doch sie sollte sorgfältig geplant werden, um später lange Freude daran zu haben. Auch der Gestaltung um die Wasserstelle herum sollte viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, um eine Wohlfühloase zu schaffen.

Zugunsten eines Pools kann komplett auf Rasen- und Grünflächen verzichtet werden - Erholung pur ist trotzdem garantiert. (Bild: Fotolia)

Der Garten wird im Sommer zum zweiten Wohnzimmer unter freiem Himmel. Aufgewertet wird er durch den Einsatz von Wasser in Form von einem Pool oder Teich. Während Ersterer für die Erfrischung an heißen Tagen sorgt, besticht Letzterer als natürlicher Blickfang, und Ruhepol.

 

Pool: Planung und Bauformen

  

Wichtig für die Planung eines Pools ist, die tatsächlich zur Verfügung stehende Fläche genauestens zu kennen. Sie muss auf jeden Fall eine ausreichende Länge hergeben. Eine Überdimensionierung sollte vermieden werden, denn ein Pool benötigt Sträucher, Pflanzen, Blumen und Beete rings herum um sich natürlich einzugliedern und nicht zu künstlich auszusehen. Grundlegend gibt es drei verschiedene Bauarten. Ein Aufstellbecken wird einfach auf einer entsprechend präparierten und ebenen Fläche aufgebaut und nicht im Erdreich eingelassen. Dies ist eine besonders schnelle und kostengünstige Variante. Ein Einbaubecken hingegen fügt sich optisch gut in die Umgebung ein, da das Schwimmbecken komplett im Boden eingelassen wird. Der Randbereich des Pools kann entsprechend der eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Da das Becken nicht über eine Leiter betreten werden muss, steht einem direkten Sprung ins kühle Nass nichts im Wege. Tiefbecken eignen sich zudem dafür, beheizt zu werden und damit auch in der kühleren Zeit den gewünschten Badespaß zu liefern. Eine Mischform stellt ein Teileinbaubecken dar, bei dem die sichtbaren Teile der Poolwände verkleidet werden können. Beispielsweise können Holz- oder Natursteinumrandungen und Verkleidungen ein ästhetisches Highlight setzen. Das Becken kann abhängig von der Bauart aus verschiedenen Materialien, beispielsweise aus Stahl, Styropor oder Edelstahl, bestehen. Von der Form her sind vor allem runde, ovale und Achtformbecken beliebt. Individuell gefertigte und gebaute Pools können auch andere Formen aufweisen. 

Eine harmonisch in runden Formen gestaltete Terrasse als Relax-Zone macht den Pool erst recht zum Garten-Highlight. (Bild: Fotolia)

Poolumgebung gestalten

 

Zu einem Pool gehört selbstverständlich auch eine Relax-Zone. Ein Sonnenbad, ein exotischer Cocktail unter dem Sonnenschirm oder eine gemütliche Kartenrunde mit Freunden zwischen zwei Badegängen – das alles gehört zu einem perfekten Pool-Erlebnis an einem Samstagnachmittag im Sommer. Für eine solche Relax-Zone ist ein ebener Untergrund ideal. Eine Terrasse mit Steinplatten, am besten mit solidem Fundament versehen, oder eine etwas erhöhte Terrasse aus Holzpaneelen ermöglichen das Relaxen und das sichere, wackelfreie Aufstellen von Tischen, Stühlen und Liegestühlen. Gegenüber Stein hat die unterlüftete Holzterrasse zwei Vorteile: Erstens wird sie nicht so heiß, sodass man auch barfuß auf ihr laufen kann, und zweitens ist Holz spürbar weicher, wodurch man es sich auch einfach nur auf einem Handtuch auf der Terrasse bequem machen kann. Die Unterlüftung der Terrasse verhindert zudem ein Schimmeln des Holzes. Nicht fehlen dürfen an einem Pool die Liegestühle. Da man sich häufig nass auf sie legt, bieten sich Korbstühle aus so genanntem Polyrattan an. Dieses Kunststoff-Korbgeflecht vereint die Ästhetik von Korb mit den Eigenschaften des Kunststoffs. Es ist weich und bequem und gleichzeitig resistent gegen Nässe sowie UV-Strahlen.

Blätter und grober Schmutz müssen täglich mit dem Kescher aus dem Pool entfernt werden, damit das nasse Vergnügen lange erhalten bleibt. (Bild: Fotolia)

Pflege und Reinigung

 

Eine gründliche Reinigung und Pflege des eigenen, kleinen Schwimmbads ist enorm wichtig und sollte mit größter Sorgfalt erledigt werden, um lange das nasse Vergnügen genießen zu können. Täglich sollte des pH-Wert und der Desinfektionsmittelwert überprüft und Blätter und grober Schmutz mit dem Kescher entfernt werden. Wöchentlich steht das Absaugen des Bodens und die Reinigung der Wände, des Randes und des Pumpenkorbes an. Einmal im Monat sollte das gesamte chemische Gleichgewicht des Pools überprüft und die Filter durchgespült werden. Empfehlenswert ist der komplette Austausch des Wassers einmal im Jahr.

 

Poolheizung mit Solarenergie

 

Warmes Poolwasser muss nicht unbedingt eine hohe Stromrechnung nach sich ziehen. Mit der solaren Energiegewinnung erreicht man ohne zusätzlichen Energieaufwand eine Erwärmung des Schwimmbadwassers. Gegenüber nicht beheizten Schwimmbecken kann man somit wesentlich früher die Badesaison eröffnen bzw. bin in den Herbst hinein verlängern. Die Solarabsorber werden dazu in die Rücklaufleitung (zwischen Sandfilteranlage und Einlaufdüse) integriert und somit von gereinigtem Wasser, das sich unter Sonneneinstrahlung erwärmt, durchströmt. 

Mit kleinem Wasserfall, blühenden Seerosen und der passenden Dekoration wird der Gartenteich im Nu zur friedlichen Erholungs-Oase.(Bild: Fotolia)

Oase im Garten: der Teich

 

Mit seinen eigenen Pflanzen und Tieren bildet ein Zierteich ein ganz eigenes Biotop und bringt richtig Abwechslung in den Garten. Trotz der wunderbaren Wirkung eines solchen Teichs, hält sich die Arbeit zur Planung und zum Bau eines Zierteiches in Grenzen. Vor allem kann man je nach Wünschen und Vorstellungen sehr viel selbst gestalten und entscheiden.

 

Zierteich anlegen

 

Wer sich einen Zierteich im eigenen Garten wünscht, der sollte sich im Voraus schon ein paar Gedanken zur Lage und zur Größe des Teiches machen. Die Arbeit, die danach anfällt, kann relativ schnell erledigt werden. Verwendet man zum Beispiel die im Baumarkt fertig erhältlichen Teichschalen, lässt sich das Anlegen in wenigen Schritten erklären: Zuerst muss die Größe der Teichschale bestimmt werden und ein angemessenes Loch im Garten ausgehoben werden. Anschließend wird die Schale in das Loch eingelassen, die nötige Technik wird eingeführt und die Schale mit Wasser gefüllt werden. Alles, was danach kommt, ist die dekorative Ausgestaltung nach dem eigenen Geschmack. Der große Vorteil an den Teichschalen ist die vorgefertigte Form, die sich schnell in den Boden einfügen lässt. Ähnlich lässt es sich auch mit der Teichfolie bewerkstelligen. Allerdings hat man hier keine vorgegebene Form, sondern kann ganz flexibel entscheiden, wie groß der Teich sein soll und welche Form er annehmen wird.

Seerosen und Wasserlilien erfreuen sich aufgrund ihrer vielfältigen Farben im und am Gartenteich großer Beliebtheit. (Bild: Fotolia)

Flora und Fauna im und am Teich

 

Richtig schön und abwechslungsreich wird ein Gartenteich erst mit den richtigen Pflanzen. Eine ausgewogene Auswahl an Wasserpflanzen oder anderen Teichpflanzen ist auch für die Stabilität des Ökosystems wichtig. Hierbei ist vor allem darauf zu achten, dass die richtigen Pflanzen in den richtigen Teichgebieten eingepflanzt werden. Zu unterscheiden ist das Sumpfgebiet, das Flachwasser, die Unterwasserregion und das Ufer. Im Sumpf sollten möglichst nur Pflanzen angesiedelt werden, die sehr feuchten Boden benötigen. Eine solche Pflanze ist zum Beispiel die Wasseriris oder die Teichsimse. Die meisten Pflanzen, die im Sumpf angepflanzt werden können, können in der Regel auch in der Flachwasserzone angesiedelt werden. Die beliebteste Pflanze in der Unterwasserregion ist wohl die Seerose mit ihren vielen Facetten. Das liegt vor allem daran, dass sie  bunte Farben in den Garten bringt, aber auch in ihrer Auswahl sehr abwechslungsreich ist. Da ist zum Beispiel die Teichseerose, die Seerose Froebeli, die Seerose Hermine, die James Brydon, die Zwergseerose oder die Colonel A. J. Welch. Auch am Ufer ist die Auswahl der Pflanzen beinahe unerschöpflich und bereitet jedem Hobbygärtner große Freude. Für ein angenehmes Grün im Hintergrund sorgen Schilfpflanzen.

Ein Teich braucht bestimmte Voraussetzungen um Fischen eine Heimat zu bieten. So sollte ausreichend Platz vorhanden sein und der Teich auch über eine bestimmte Tiefe verfügen. (Bild: Fotolia)

Der heimische Garten beherbergt auch eine Reihe von Tieren. Um Fischen dort ein gutes Leben zu ermöglichen, sollte die Tiefe mindestens 1 bis 1,5 m betragen. Auch die Größe muss der Anzahl und Körpergröße der Fische angepasst sein. Ist bekannt, dass Katzen in der Gegend sind, sollte der Rand des Teichs so hoch gebaut sein, dass Katzen darin nicht fischen können. Es ist unbedingt darauf zu achten, nur Süßwasser-Fische zu halten, da im Salzwasser lebende Fische nicht für den Gartenteich geeignet sind. Neben dem Goldfisch ist der Koi ein sehr beliebter Teichfisch, da er besonders wertvoll ist und seine Zeichnungen sich besonders schön entwickeln können. Ein Koi kann, nachdem er ausgewachsen ist, bis zu einem Meter groß werden, sodass der Teich flächenmäßig gut angepasst sein muss. Außerdem leben Koi nicht gerne alleine, weshalb sehr viel Platz für einen Koiteich vorhanden sein sollte.

Die passenden Möbel zum Relaxen gehören unbedingt zum Gartenteich oder Pool dazu. Dekorationsobjekte im und am Wasser schaffen zusätzlich Atmosphäre. (Bild: Fotolia)

Teichumgebung gestalten

 

Grade wer gerne noch am Abend oder in der Nacht an seinem Teich sitzt und dem harmonischen Plätschern des Wassers zuhört, wird eine gute Beleuchtung des Teichs zu schätzen wissen. Auch hier ist die Auswahl sehr groß. Besonders reizvoll sind LED Strahler, die unter Wasser angebracht werden und so den Teich von innen heraus bestrahlen, sodass es den Anschein hat, das Wasser würde leuchten. Solche Strahler gibt es auch mit Verglasungen verschiedener Farben, was dafür sorgt, dass der Teich mal grün, blau oder rot leuchten kann. Aber auch Schwimm- oder Stehleuchten und Quellsteine mit Licht sorgen für eine tolle Atmosphäre.

Kleine und große Steine, Pflanzkübel oder gar Wasserspiele und eine Fontäne: Der eigenen Fantasie sind bei der Gestaltung des Gartenteichs kaum Grenzen gesetzt. (Bild: Fotolia)

Neben der Beleuchtung lässt sich der Teich aber auch besonders gut, durch verschiedene Wasserspiele gestalten. Führt zum Beispiel ein Bachlauf zum Teich, so kann von diesem aus ein kleiner Wasserfall konstruiert werden, der den Teich immer schön in Bewegung hält. Andererseits gibt es auch genügend technische Hilfsmittel, um alle möglichen Wasserspiele zu konstruieren. Ein Highlight ist die Wasserfontäne, die in der Mitte des Teiches anzubringen ist und einen stetigen Wasserstrahl in die Höhe schickt. Des Weiteren sind Springbrunnen attraktiv, aus denen in jeder erdenklichen Form Wasser entspringen kann. So gibt es wasserspeiende Fische, Steine aus denen regelmäßig Wasser sprudelt, oder aber die klassische Variante mit dem schalenförmigen Becken. Das wichtige bei all diesen Wasserspielen ist, dass eine gut funktionierende Wasserpumpe vorhanden ist, die für ausreichend Druck sorgt.  

Der Schwimmteich vereint die Natürlichkeit des Gartenteichs mit dem Badespaß des Pools und ist so in jedem Alter ein besonderes Vergnügen. (Bild: Fotolia)

Für das gewisse Etwas kann jeder Teich individuell mit Teichfiguren, Steinen oder anderen Dekorationen ausgestaltet werden, sodass ein abgerundetes Bild entsteht.

 

Teich und Pool in einem: der Schwimmteich

 

Der Schwimmteich, auch Badeteich genannt, ist eine gute Alternative, für alle, die Teich und Pool in einem haben möchten. Statt einem statischen Betonbecken im Garten hat man einen angepassten Teich, der die Natur widerspiegelt und das Gartenbild vervollständigt. Zur Reinigung dieser können Naturfilter eingesetzt werden, die vollkommen ohne Chemie auskommen.

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