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Wohnzimmer

Familientreffpunkt, Rückzugsort oder Medienparadies – das Wohnzimmer ermöglicht unterschiedliche Aktivitäten, ist aber definitiv immer eines: Das Herzstück der eigenen vier Wände. Die perfekte Wohlfühlatmosphäre im Wohnzimmer gelingt, wenn die Raumgestaltung in sich schlüssig ist. Dazu gehören neben Wand-, Boden- und Deckengestaltung das Lichtkonzept und die Einrichtung.

Modern ist eine offene Raumgestaltung, in der Wohnzimmer und Essbereich miteinander verbunden sind. Ideal sind große Fenster, damit viel Tageslicht in den Raum gelangt. (Bild: Fotolia)

Sei es zum gemütlichen Fernsehabend, um einfach mal ein Buch zu lesen oder sich mit Freunden zum Kaffee zu treffen – das Wohnzimmer ist für viele Aktivitäten die Anlaufstelle Nummer eins. Damit der Raum eine einladende Atmosphäre ausstrahlt und sich sowohl Bewohner als auch Gäste wohlfühlen, ist ein durchdachtes Gestaltungskonzept nötig.

 

Wohnstil

 

Rustikal, schlicht oder verspielt – bei der Einrichtung hat jeder ganz besondere Vorstellungen. Damit die bereits ins neue Zuhause einfließen, sollte man seine ersten Ideen konkretisieren. Inspiration findet man in Magazinen, Büchern oder im Internet. Zu den beliebtesten Stilen zählen der zeitlos schlichte Purismus, der maritime Einrichtungsstil und die romantisch verspielte Einrichtung. Beim Purismus wird auf unnötige Dekoration, bunte Farben und Formen verzichtet. Am einfachsten gelingt dieser Stil, wenn auf schlichte Einrichtung in Schwarz und Weiß gesetzt wird. Wer sich mit dem Meer verbunden fühlt, kann sich möglicherweise für den maritimen Einrichtungsstil begeistern. Hier dominieren Motive der Seefahrt sowie die Farben Blau und Weiß. Stilvolle Accessoires, beispielsweise ein Couchtisch im Vintage-Look oder ein geflochtener Korbsessel, runden den Stil ab. Romantisch verspielt muss nicht „mit Kitsch überladen“ bedeuten. Mit Pastelltönen und wenigen abgestimmten Wohnzimmertextilien kann bereits romantisches Flair geschaffen werden.

Ein rundum stimmiges Bild entsteht aber nicht, wenn ein Stil konsequent durchgezogen wird. Das wirkt oft unnatürlich und wenig belebt. Stattdessen dürfen nach Belieben mehrere Stile vermischt werden, oder ein Stil aufgelockert werden. Der romantische Stil bekommt beispielsweise etwas Ruhe, wenn er mit Weiß statt mit Rosa realisiert wird. Im Purismus kann mit schlichten Schwarz-Weiß-Fotografien gearbeitet werden, um die Wandgestaltung aufzulockern – ohne das Farbschema zu durchbrechen.

In einem großen Raum mit vielen Fenstern verbreitet dunkleres Holz eine warme und heimelige Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. (Bild: Fotolia)

Raumgestaltung: Struktur und Helligkeit entscheiden

 

Die Größe des Raums ist Taktgeber für seine Gestaltung. Während in eher kleinen Räumen auf dunkle Farben verzichtet werden sollte, kann in einem geräumigen Wohnzimmer durchaus mit kräftigen und auch dunklen Farben gearbeitet werden. Für eine angenehme Atmosphäre ist in beiden Raumsituationen viel Tageslicht wichtig.

 

Als wahrer Einrichtungsalptraum werden in der Regel kleine Räume erachtet. Im Falle des Wohnzimmers lässt sich das nicht pauschal unterschreiben. Kleine Räume sind in diesem Fall eher dankbare Raumsituationen, denn dann gilt: Sofa an die Wand, gegenüber die Medienwand und alles andere findet seinen Platz. Große Räume stellen insofern eine Herausforderung dar, als dass die zur Verfügung stehenden Quadratmeter strukturiert sein wollen. Als strukturierende Möbelstücke eignen sich zum Beispiel das Sofa, vorder- und rückseitig offene Bücherregale oder auch Teppiche.

Ein Holzfußboden im Wohnzimmer sorgt für Natürlichkeit und ein angenehmes Gefühl unter den Füßen. Zudem sind bei modernen Holzböden vielfältige Farbvariationen möglich. (Bild: Fotolia)

Der richtige Fußboden fürs Wohnzimmer

 

Als einer der meistgenutzten Aufenthaltsräume sollte das Wohnzimmer rundum komfortabel sein – das schließt den Fußboden ein. Besonders behaglich ist ein Echtholz-Bodenbelag, wie Parkett. Das angenehme Gefühl unter den Füßen ist unnachahmlich. Sie gehören zwar zu den Bodenbelägen, die regelmäßiger Pflege bedürfen – das Mehr an Komfort ist jedoch den Aufwand wert. Designtechnisch erlauben Parkettfußböden große Vielfalt, beispielsweise sind sehr helle oder dunkle Farbnuancen möglich. Optisch reizvoll macht einen Parkettfußboden neben der Farbgebung die Verlegung. Die zeitlosen Klassiker sind Schiffsboden- und Fischgrätparkett.

 

Ein Manko des Parkettfußbodens sind mögliche Beschädigungen der Oberfläche. Schnell fällt eine Tasse oder ein Glas zu Boden und hinterlässt unschöne Kratzer. Vermeiden lassen sich Kratzer im Parkett wohl nicht. Wer sich jedoch schnell daran stört, ist mit einer robusten Alternative, wie Laminat, besser beraten. Auch hier bestehen in Sachen Optik nahezu keine Einschränkungen. Selbst Varianten in kräftigen Farben oder mit durcheinander angeordneten Panels sind denkbar.

 

 

Indirekte Beleuchtung, Wandleuchten oder Schirmlampen bringen angenehmes, weiches Licht ins Wohnzimmer. (Bild: Fotolia)

Lichtkonzept

 

Das Lichtkonzept eines Raumes fängt bereits beim Tageslicht und damit bei der Verglasung an. Im Wohnzimmer werden oft viele und großflächige Fenster eingebaut, um den Lichtertrag zu maximieren. Was zwar viel Tageslicht und tolle Ausblicke beschert, kann im Sommer unerträglich werden. Mit der Verglasung einhergehen sollten aus diesem Grund effektive Verschattungslösungen, beispielsweise außenliegende Jalousien.

 

Die Beleuchtung im Wohnzimmer sollte nach Möglichkeit auf die Zonen und die jeweilige Aktivität abgestimmt sein. Beispielsweise ist es für den Medien- / Fernsehbereich sinnvoll, eine atmosphärische Beleuchtung zu wählen. Für diesen Zweck haben sich LED-Bänder bewährt, die hinter einem Vorsprung befestigt werden. Die so entstehende „passive“ Beleuchtung sorgt für einen gewissen Grad an Helligkeit, aber blendet nicht. Dadurch wird sie als sehr angenehm empfunden. Oft ist es jedoch so, dass in manchen Wohnbereichen mehr Licht benötigt wird, beispielsweise an einem ins Wohnzimmer integrierten Essplatz. Es empfiehlt sich daher, separat schaltbare Beleuchtung für den Essplatz, vielleicht sogar dimmbare Varianten, anzubringen.

Eine großzügige Sofalandschaft im Wohnzimmer darf nicht fehlen. Hier sitzt man gemütlich mit der Familie zusammen, genießt die aktuelle Lieblingsserie oder entspannt einfach nur. (Bild: Fotolia)

Sofalandschaft

 

Im Wohnzimmer darf eine einladende Sofalandschaft nicht fehlen. Hier wird mit Freunden Kaffee getrunken, am Abend gemütlich ferngesehen oder eine herzhafte Kissenschlacht mit den Kleinen veranstaltet. Wichtige Faktoren bei der Wahl der geeigneten Couch oder Sitzgarnitur sind zweifellos Komfort und Optik. Dazu kommen aber auch andere Aspekte, beispielsweise die Modularität. Ein Sofa wird dadurch schnell zur Schlafcouch für Gäste oder mit einem Handgriff wird die Neigung der Rücken- und Armstütze verändert. Ebenso punkten moderne Sofalandschaften inzwischen mit technischen Accessoires, die den Wohlfühlfaktor im Wohnzimmer erheblich steigern – allerdings auch zu einem gewissen Preis.

Ein großer Fernseher gehört mittlerweile zum Standard im Wohnzimmer. Oft kommen noch DVD-Player, Spielekonsole und Stereoanlage dazu. All diese Geräte brauchen Platz, idealerweise an einer "Medienwand". (Bild: Fotolia)

Unterhaltungselektronik

 

Unterhaltungselektronik ist für Viele ein oft unverzichtbarer Einrichtungsgegenstand im Wohnzimmer. Neben einem Fernseher fallen darunter auch der DVD-Player, eine Spielekonsole oder die Stereoanlage. Als unzertrennliche Einheit sind all diese Gegenstände meist gesammelt an der Wand gegenüber des Sofas zu finden und bilden die „Medienwand“. Modern gestaltete Wohnzimmer wissen die Unterhaltungselektronik gekonnt in Szene zu setzen – und bei Bedarf zu verstecken. Speziell als Medienwand konzipierte Regallösungen bieten nicht nur Platz für einen großen Fernseher, sondern lassen auch die Kabel hinter dem Regal verschwinden.

 

Bücher und eindrucksvolle Erinnerungsstücke wollen ebenfalls einen Platz im Wohnzimmer finden. Wenn das Regal der Unterhaltungselektronik keinen Platz mehr bietet, müssen wohl oder übel weitere Regallösungen her. Als Platzsparvarianten eignen sich schlichte Regalbretter, die auf der gewünschten Höhe an der Wand montiert werden. In geräumigeren Wohnzimmern können vorn und hinten geöffnete Regale als Raumtrenner eingesetzt werden. Dadurch sind die tollen Accessoires von beiden Seiten zu bewundern.

Maritime Accessoires schaffen hier gemeinsam mit der Wandgestaltung ein stimmiges, harmonisches Ambiente. (Bild: Fotolia)

Accessoires

 

Entscheidend für die wohnliche Atmosphäre sind neben Einrichtungsgegenständen die richtigen Accessoires, die den favorisierten Wohnstil unterstreichen. Bilder sind die wohl beliebteste Wanddekoration. Sei es auf Keilrahmen oder im herkömmlichen Bilderrahmen – hier lassen sich die Lieblingsmotive gekonnt in Szene setzen. Vorhänge und Gardinen haben ein etwas angestaubtes Image. In frischen Farben und in Abstimmung auf beispielsweise die Sofa-Kissen leisten sie jedoch einen wichtigen Beitrag zum räumlichen Farbkonzept. Ebenso sollten Teppiche in ihrer Raumwirkung nicht unterschätzt werden. Insbesondere im Bereich der Sofalandschaft wird beispielsweise das angenehm flauschige Gefühl eines Hochflorteppichs genossen.

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