Werbung

Holzfenster

Holzfenster haben eine enorme Qualitätsverbesserung erlebt und präsentieren sich bisweilen als echte Hightech-Produkte. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise erweist sich Holz als ideales Material mit hohem Dämmwert. In Verbindung mit speziellen Wärmeschutz-Isoliergläsern sowie einer effektiven Dichtung lassen sich insgesamt die gewünscht niedrigen U-Werte realisieren. Bereits mit Standardfenstern, die heute mit Wärmeschutz-Isoliergläsern ausgestattet sind, werden die Anforderungen der neuen Energie-Einsparverordnung erfüllt. Deshalb sind Holzfenster auch für Niedrigenergiehäuser tauglich. Selbstredend erfüllen Holzfenster der heutigen Generation auch höchste Anforderungen hinsichtlich Schlagregendichtigkeit und Luftdichtigkeit.

Geradezu ideal ist die Verbindung von Holz und speziellen Isoliergläsern für eine effektive Schalldämmung, mit der Werte von 42 dB erreicht werden können. Dafür müssen allerdings auch Konstruktion und Anschlüsse an die benachbarten Bauteile richtig gelöst werden. Außerdem stehen Holzfenster auch beim Thema Einbruchhemmung den Konkurrenten aus Alu oder Kunststoff nicht nach.

Für Holzrahmen werden Laubhölzer wie Eiche und Tropenhölzer, beispielsweise Mahagoni, verwendet. Der umweltbewusste Bauherr achtet peinlich genau auf die Herkunft der Hölzer! Eine gute Alternative zu Tropenholz bieten einheimische Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer, Lärche und Tanne sowie Oregon Pine und Hemlock. Bei Übersee-Hölzern drückt der hohe Transportaufwand auf die Öko-Bilanz.

Der Streichaufwand ist das häufigste Argument derer, die sich beim Einbau neuer Fenster für das Kunststofffenster entscheiden. Was viele nicht wissen: Durch neue Oberflächenverfahren sind Holzfenster heute ausgesprochen wartungsfreundlich. Fugenversiegelung und spezielle Lasuren machen die Fenster widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Erst nach vielen Jahren ist ein neuer Anstrich nötig. Ähnlich wie bei der Lackpflege des Autos, kann man heute mit speziellen Pflegemitteln die Rahmen schon beim Putzen konservieren. Ein- bis zwei Mal im Jahr etwas aufgetragen, entsteht ein Schutzfilm, der für Wetterschutz sorgt.

Mit dem Einsatz der richtigen Mittel kann das Streichen hinausgezögert oder sogar vermieden werden. Doch auch ohne entsprechende Pflege muss nicht alle zwei Jahre gestrichen werden. Der richtige Oberflächenschutz der Fenster hat auch mit der Farbauswahl zu tun. Je nach Anforderung sind manche Farbtöne besser, andere nur eingeschränkt geeignet. Abhängig ist dies zum einen von der Lage der Fenster, zum anderen vom Farbton der Oberflächenbehandlung. Fakt ist: Die Lebenserwartung von Holzfenstern liegt mindestens dreimal höher als die ihrer Kunststoffpendants. Und auch die oft angeführten Pflegekosten ändern nichts an dem Ergebnis - schließlich müssen auch Kunststofffenster gereinigt und gepflegt werden.

 

tipps der redaktion


Werbung