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Mykotoxine

Es gibt drei Arten von Pilzen.

Hefepilze:

sie sind ein medizinisches Problem und sollen hier vernachlässigt werden.

Hutpilze:

das sind die Pilze, die im Wald wachsen und an die man als erstes denkt, wenn man das Wort „Pilze“ hört.

Und Fadenpilze:

und um diese dreht es sich hier, denn sie veursachen den Schimmel . Pilze bestehen aus folgenden Teilen:

Sporen , das ist das Fortpflanzungsstadium des Pilzes. Die Sporen werden in die Luft entlassen und fliegen herum, bis sie auf einen geeigneten Nährboden treffen. Hier lassen sie sich nieder und beginnen zu wachsen. Sie zerlegen das organische Material durch Enzyme in kleinste Teile (niedermolekular) und können es dann zur Energiegewinnung aufnehmen.

Bei einem guten Nahrungsangebot beginnen sie zu wachsen und bilden das Hyphen. Das ist ein fadenförmiges Gebilde (s. Name), das sich so weit ausbreitet, wie Nahrung vorhanden ist. Ein ganzes Geflecht solcher Hyphen nennt man Myzel.

Für den Menschen problematisch sind die Sporen und die Ausscheidungen des Pilzes. Bei guten Bedingungen wird der Pilz wieder Sporen bilden und diese in die Luft entlassen, damit sie weitere Futterquellen erschließen. Das bedeutet, dass in den relativ engen Grenzen des Wohnraumes eine enorm große Zahl an Sporen in die Luft gelangt.

Weiter bildet das Myzel in unserem Wohnraum Mykotoxine, das sind Giftstoffe, die der Pilz ausscheidet. Bisher ist nicht bekannt, wann und warum der Pilz das tut, wichtig sind die Auswirkungen. Der Mensch atmet die Toxine ein und nimmt sie über Haut und Schleimhäute auf. Dadurch kann es zu erheblichen körperlichen Schäden kommen.

Die Pilze scheiden zudem MVOC (Microbial Volatile Organic Compounds) aus, das sind schlicht gesprochen Lösemittel, die in ihrer Wirkung auf den Körper den synthetischen Lösemittel n vergleichbar sind.

Ursachen für einen Schimmel befall:

Mängel an der Bausubstanz

Wasserschäden im Mauerwerk

Mangelhafte Sperrschichten

Mangelhafte Wärmedämmung

Wärmebrücken

Mangelhafte Bauaustrocknung (Neubau)

Falsches Wohnverhalten

Hohe Luftfeuchtigkeit /schlechtes Lüften

Lackanstriche (Dampfsperre)

Kunststofftapeten (Dampfsperre)

Möbel zu dicht an der Wand

Einbauschränke nach unten dicht

 

Nährboden für das Pilzwachstum:

Tapetenkleister

Farbanstriche

Papier

Holz

Org. Substanzen allgemein wie Krümel, Hautschuppen oder Staub. Auch die Ausscheidungen von Milben sind für einige Pilze ein „gefundenes Fressen“.

 

Schimmelsporen und Mykotoxine bewirken eine Reihe unterschiedlicher Krankheitsbilder. Sporen, die über die Atemluft aufgenommen werden, verursachen allergische Reaktionen, die mit Heuschnupfen vergleichbar sind:

Allergischer Dauerschnupfen, Augenschwellung, Laufnase, juckende Schleimhäute, Asthma Bronchiale und Kopfschmerzen. Die Schleimhäute werden gereizt, die Anfälligkeit gegenüber Infekten steigt. Es kommt zu Erschöpfungszuständen und einer erhöhten Allergiebereitschaft.

Werden Sporen über lange Zeit in großen Mengen eingeatmet, kann es zu einem Pilzbefall der Atemwege und der Lunge kommen.

 

Mykotoxine erzeugen ein Krankheitsbild wie Lösemittel mit Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Unwohlsein, Benommenheit und Gliederschmerzen. Durch Mykotoxine werden geschädigt:

die oberen und unteren Atemwege durch Vergiftungen, der Nasen - Rachenraum durch Reizungen und daraus entstehende Erkrankungen wie Sinusitis, Rhinitis, Laryngitis und Bronchitis, die sich bei allergisch veranlagten Menschen zu einem allergischen Asthma ausweiten können.

Seltener tritt Alveolitis auf, das ist eine auf allergischen Reaktionen basierende Lungenentzündung.

 

MVOC:

Sie werden über die Atmung aufgenommen und schädigen die Lunge und die Schleimhäute von Mund, Nase und Augen. Sie sind außerdem nervenschädigend.

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