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Hausarbeit: Pflege für Elektrogeräte

Der Winter neigt sich dem Ende zu und die ersten Sonnenstrahlen machen Schmutz und Staub in der Wohnung sichtbar. Jetzt ist es wieder Zeit für den alljährlichen Frühjahrsputz.

Bei der Gelegenheit sollte man auch an die Elektrogeräte denken und dabei heimliche Stromfresser ausfindig machen. Vor allem Haushaltsgeräte, die älter als zehn Jahre sind, verbrauchen oft so viel Energie, dass es sich durchaus lohnen kann, sie durch ein sparsameres Modell zu ersetzen. Damit die Elektrogeräte lange zuverlässig und effizient arbeiten, ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Deshalb sollte man sie auch beim Frühjahrsputz nicht vergessen. Tipps dazu gibt die Initiative Hausgeräte+.

 

Kühl- und Gefriergeräte

 

Die Reinigung von Kühl- und Gefriergeräten ist besonders wichtig, um die Bildung von Mikroorganismen vorzubeugen. Der Innenraum und die Türdichtungen sollten daher regelmäßig mit warmem Wasser und Neutralseife abgewischt werden. Gefriergeräte sollten dazu hin und wieder abgetaut werden. Das spart Energie und Geld: Denn schon ein Zentimeter Eisschicht erhöht den Stromverbrauch um 50 Prozent. Bei Geräten mit integrierter No-Frost-Funktion ist das Abtauen nicht mehr nötig, denn das Gefrierfach bleibt dank Umluft-Kältesystem eis- und reiffrei. Zudem ist es wichtig, die Lüftungsgitter von Standgeräten sauber und frei von Gegenständen zu halten, damit die Luft ungestört zirkulieren kann und ein Wärmestau verhindert wird.

 

Herd und Backofen

 

Festgebackene Rückstände im Backofen lassen sich leicht mit speziellen Backofenreinigern lösen. Es gibt Modelle mit einer katalytischen Beschichtung, an der Speiserückstände und Fettspritzer haften bleiben und schon ab 200 °C verbrennen. Den höchsten Komfort bieten Geräte mit einem automatischen Reinigungsprogramm – der sogenannten Pyrolyse. Bei ca. 500 °C werden alle Verschmutzungen verschwelt. Die dadurch entstehende Asche lässt sich mit einem feuchten Tuch einfach entfernen. Damit die Backofentür richtig schließt und keine Wärme und Energie verloren geht, sollten die Gummidichtungen der Tür regelmäßig mit warmem Wasser und einer Neutralseife gesäubert werden. Wer auf dem Herd übergekochte und verschüttete Speisen sofort abwischt, hat es bei der Reinigung leichter. Mit einem weichen Tuch und einem Spezialreiniger sind Kochfelder aus Glaskeramik spielend leicht geputzt.

 

Geschirrspüler

 

Geschirrspüler sind relativ pflegeleicht, da der Innenraum während der Spülgänge automatisch mitgereinigt wird. Die Siebe sollten jedoch anschließend von Speiseresten befreit werden. Außerdem sollten die Gummidichtungen der Tür regelmäßig mit einem feuchten Tuch gesäubert werden.

 

Waschmaschine und Wäschetrockner

 

Um unangenehme Gerüche durch Keime und Bakterien zu vermeiden, sollte die Waschmaschine mindestens einmal im Monat mit Vollwaschmittel bei 60 Grad laufen. Nach dem Waschgang empfiehlt es sich die Trommeltür und Waschmittelschublade offen zu lassen, damit die Restfeuchte verdunsten kann und sich kein Schimmel bildet. Ebenso sollte die Waschmittelschublade regelmäßig unter fließendem Wasser gesäubert und der Dichtungsgummi der Tür von Schmutzresten und Gegenständen befreit werden. Sowohl bei der Waschmaschine als auch beim Wäschetrockner ist die regelmäßige Reinigung des Flusensiebs wichtig. Ein volles Flusensieb etwa im Wäschetrockner kann die Luftzirkulation beeinträchtigen und die Trocknungszeit unnötig verlängern.

 

Bild: Initiative Hausgeräte+/Bauknecht

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