Babybetten – worauf ist beim Kauf zu achten?

Schlafen und Nichtschlafen ist manchmal das zentralste Thema für Eltern und Baby nach der Geburt. Liegt der Nachwuchs im sicheren Bettchen, kommen Mutter und Vater selbst ein wenig besser zur Ruhe. (Bild: Guillermocinque | pixabay.com)

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Frischgebackene Eltern, die gerade das Wunder der Geburt erlebt haben, sind vor allem erschöpft und überglücklich. Doch ab der ersten Nacht zu dritt stellt sie die drängende Frage: Wo soll das Baby schlafen? Was beim der Anschaffung eines Babybettes zu beachten ist wird hier erklärt.

Beim Kauf eines neuen Bettes wählen Eltern am besten ein Exemplar, das ein GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) besitzt. Zudem gibt es die Norm DIN EN 716-1/2, die festlegt, dass die Gitterumrandung des Bettes hoch genug sein muss, um ein Baby nicht herausfallen zu lassen. Wer ein gebrauchtes, älteres Bettchen anschafft, muss selbst nachmessen, um die Sicherheit seines Kindes zu gewährleisten.

 

Wichtige Sicherheitsmerkmale

 

Gitterstäbe dürfen laut baby-walz.de einen Abstand von 6,5 cm nicht überschreiten und auch nicht enger als 4,5 cm nebeneinanderstehen. So kann sich ein Säugling weder Kopf noch Gliedmaßen dazwischen einklemmen. Zwischen Matratze und oberem Gitterabschluss sollten 30 cm Distanz sein, für Kleinkinder, die sich am Gitter hochziehen können, mindestens 50 cm. Wenn die Matratze passgenau im Bettchen liegt und nicht mehr als einen Finger breit Abstand zum Gestell bietet, kann sich das Baby im Schlaf nichts einquetschen.

 

Textilien befestigen

 

Von losen Laken und anderen unbefestigten Textilien geht die größte Verletzungs- und Strangulationsgefahr aus, daher müssen sie unbedingt gesichert werden. Matratzenbezüge sollten so fest sitzen, dass das Baby sie keinesfalls selbst lockern kann. Falls das Bettchen mit einem Nest ausgekleidet oder einem Himmel überspannt werden soll, müssen diese Elemente an allen Seiten des Bettes gut befestigt und lange überstehende Bänder abgeschnitten werden.

 

Material

 

Das ideale Bett besteht aus schadstoffgeprüftem Vollholz. Bei der Matratzenwahl haben sich Latex und Schaumstoff bewährt – Kokosfasern sind wesentlich weniger atmungsaktiv. Ein kochfester Schonbezug aus Baumwolle garantiert die maximale Hygiene und Verträglichkeit.

 

Design und Preis

 

Hier müssen sich Eltern zwischen mehreren Alternativen entscheiden:

 

Ein umwandelbares Babybett für Kinder bis zu 3 Jahren verfügt über einen absenkbaren Boden. So schonen die Eltern in den ersten Monaten ihren Rücken und können dann, wenn das Baby in den Kniestand gehen kann, den Abstand zwischen Gitterabschluss und Matratze nach und nach vergrößern. Zudem erleichtern herausnehmbare Schlupfsprossen dem anderthalb- bis zweijährigen Kleinkind später den Ein- und Ausstieg.

 

Ein Stubenwagen hat den Vorteil, dass Eltern ihn in der Wohnung mobil bewegen können – er kostet meist genauso viel wie das umwandelbare Babybett, hat jedoch den Nachteil, dass man ihn nur einige Monate nutzen kann.

 

Ein Anstellbett wird mit einer offenen Gitterseite neben das elterliche Bett gestellt – so erleichtert es der Mutter das nächtliche Stillen und sorgt für ein Gefühl der Nähe.

 

Fazit

 

 

Schlafen und Nichtschlafen ist manchmal das zentralste Thema für Eltern und Baby nach der Geburt. Liegt der Nachwuchs im sicheren Bettchen, kommen Mutter und Vater selbst ein wenig besser zur Ruhe.

 

 

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