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Chrom, Chromverbindungen

Chrom unterscheidet sich in das wenig bedenkliche Chrom (III) und das giftige Chrom (VI).

Chrom wird bei der Ledergerbung eingesetzt. Während in den EU- Staaten Chrom (VI) heute nicht mehr verwendet wird, können Leder artikel aus Drittländern weiterhin mit Chrom (VI) gegerbt worden sein. Chrom ist weiter enthalten in Pigmenten, die in der Textilfärberei eingesetzt werden, bei Druckimprägnierungen und im Zement. Hier führt es unter Umständen zu allergischen Reaktionen.

Schuhe und Lederbekleidung, die, feucht geworden abfärben, können sowohl giftige Chromverbindungen als auch Azofarbstoffe an die Haut abgeben.

Während Chrom (III) im Körper eine wichtige Rolle spielt, führt Chrom VI zu verschiedenen, schwerwiegenden Erkrankungen.

Chrom wird über die Atmung und über die Haut aufgenommen. Werden Chromstäube eingeatmet, so können sie Allergien erzeugen. Wird Chrom über die Haut aufgenommen, so kann es zu Vergiftungen kommen mit Magen – Darmbeschwerden, Krämpfen und Leber -und Nierenschäden. Auch sind hier Ekzeme durch eine Chromallergie möglich.

Besonders problematisch sind die Chromate. Chromate sind die Salze des Chroms.

Längerfristig eingeatmete Chromstäube gelten als ein Auslöser des Lungenkrebses. (Zementstaub)

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