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Pestizide

Um es auf den Punkt zu bringen: Pestizide werden eingesetzt, weil sie giftig sind. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrer Wirkweise:

so ist das eine giftig bei Kontakt, das andere erst bei der Aufnahme über den Mund, die meisten wirken über die Luft beim Einatmen. Auch ihre Wirkung ist zum Teil auf bestimmte Schädlinge begrenzt. Für alle gilt aber:

sie sind nerven- und hirngiftig. Ihre Giftwirkung zeigt sich meist nicht sofort (es sei denn bei unfallmäßiger Überdosierung), sondern tritt schleichend ein.

Pestizide ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl mehr oder weniger gebräuchlicher Begriffe nach Art der Wirkung oder Art des Einsatzes. Hier die wichtigsten:

Pflanzenschutzmittel

Pflanzenbehandlungsmittel

Insektenvernichtungsmittel

Schädlingsbekämpfungsmittel

Biozide= tötet alles Lebende

Insektizide= tötet Insekten

Fungizide= tötet Pilze

Molluskizide= tötet Schnecken

Rodentizide= tötet Nager

Akarizide= tötet Spinnen und Milben

Herbizide= tötet Pflanzen, die als „Un“- Kräuter gelten

 

Pestizide haben eine Giftwirkung auch auf den Menschen. Sie sind akut giftig und können durch länger zeitiges Ausdampfen auch eine chronische Vergiftung verursachen.

 

Alle Pestizide sind Nerven- und Hirnschädigend.

Die häufigsten Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Zittern der Glieder, Beklemmungsgefühle, Probleme mit dem Blutdruck und langfristig Probleme mit der Konzentration und ständige Müdigkeit.

Bei akuten Vergiftungen sind sehr viel ernstere Symptome zu beobachten. Da viele Pestizide auch chlorierte Kohlenwasserstoffe enthalten, kann bei einer chronischen Vergiftung durch Pestiziddämpfe das CKW- Syndrom entstehen.

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