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TBT

TBT wird als Pestizid und Desinfektionsmittel verwendet.

Großflächig zum Einsatz kommt TBT an Schiffsrümpfen, um einen Befall durch Algen und Muscheln zu verhindern. So gelangt es ins Wasser und über die Fische als Nahrung auf unseren Tisch. Es wurde es in relativ hohen Konzentrationen in Fischkonserven nachgewiesen.

Tapeten können zur Vorbeugung gegen Schimmel mit TBT imprägniert werden, es kann wasserlöslichen Farben und Lacken zugesetzt sein, um die Haltbarkeit zu erhöhen und Anstriche , die speziell gegen Schimmel angeboten werden, beinhalten z. T. ebenfalls TBT.

Es wurde außerdem einigen Holzschutzmitteln zugesetzt. Anfang der 90er Jahre hat die deutsche Industrie im Rahmen einer Selbstverpflichtung diesen Zusatz aus seinen Produkten verbannt. Dies gilt wieder nur für in Deutschland hergestellte Holzschutzmittel.

TBT ist zugelassen bei der Ausrüstung von Textilien gegen Geruchsbildung und gegen Pilze. So wurde es nicht nur in Socken und Sporthemden nachgewiesen, sondern auch in Windelhöschen. Auch Produkte aus PVC können mit TBT gegen Schädlingsbefall gehandelt worden sein.

Momentan wird von einem Umweltlabor geprüft, ob hier TBT hier fest gebunden vorliegt oder ausdampfen kann.

In Analysen, durchgeführt von dem selben Institut, konnte TBT in Hausstaub nachgewiesen werden. Tributylzinnoxid wird meist als TBT abgekürzt, die Bezeichnung TBTO bezieht sich ebenfalls auf Tributylzinnoxid.

 

TBTO gelangt über die Haut, über die Lunge und mit der Nahrung in den menschlichen Körper.

Bei Aufnahme über die Haut kann es Augen-, Haut- und Schleimhautreizungen sowie Reizungen der Atemwege verursachen.

Bei der Einnahme mit der Nahrung bewirkt TBTO Brechreiz, Kopfschmerzen und Sehstörungen.Auch Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen wurden beobachtet.

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