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Elektrosmog

Als Elektrosmog bezeichnen wir Wellen und Felder, die von den uns umgebenden elektrischen und elektronischen Geräten, Anlagen und Systemen, aber auch größeren metallischen Gegenständen ausgehen. Wir können Strom nicht sehen und magnetische Felder nicht bewusst wahrnehmen, aber sie können gemessen und dargestellt werden.

Seit geraumer Zeit sind diese Wellen und Felder ins Gerede gekommen, weil sie unsere Gesundheit negativ beeinflussen können. Untersuchungen durch deutsche Institute, die sich mit der tumorfördernden Wirkung von Handys befassen oder dem Zusammenhang von gehäuften Leukämie Erkrankungen bei Kindern, die in der Nähe von Stromversorgungseinrichtungen leben, konnten keine eindeutigen Ergebnisse aufweisen. Das bedeutet: eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Angst vor der Strahlung gibt es bei uns nicht, es läuft z. Z. allerdings eine neue Studie, die sich eingehend mit dem Problem der digitalen Datenübertragung beschäftigt.

Demgegenüber stehen eindeutige Untersuchungen z. B. schwedischer und amerikanischer Wissenschaftler und unzählige Erfahrungen von Ärzten und Baubiologen, dass lange Leidenswege und organisch nicht greifbare Erkrankungen beendet werden konnten, nachdem das Umfeld der Erkrankten von einem Zuviel an Feldern befreit wurde.

Jeder von uns kennt das Phänomen: da wird mit viel Liebe ein gemütliches Plätzchen eingerichtet, aber irgendwie tritt der Wohlfühl- Effekt nicht ein. Bei Tieren und Pflanzen wissen wir schon lange, dass es „gute“ und „schlechte“ Plätze für sie gibt. So bevorzugen Katzen Störfelder als Ruheplatz, während Hunde sich nur sehr ungern dort aufhalten. Sie bevorzugen störfeldfreie Ruheplätze. Das bedeutet: Tiere und Pflanzen spüren Felder, die wir nur durch Messungen erkennen.

Das Thema Elektrosmog ist also wissenschaftlich nicht fundiert, wenn man aber unter Schlafstörungen, nächtlichem Schwitzen, unerklärlich häufigen Erkrankungen, Depressionen, „verkatertem“ Erwachen und Unruhe leidet, ohne dass eine organische Ursache zu finden ist, so sollte man nicht nur an Wohngifte, sondern auch an Elektrosmog denken und vielleicht einmal einen Baubiologen bitten, die Strahlungsfelder am Schlafplatz zu messen. Der Schlafplatz ist als Auslöser für körperliche Störungen besonders wichtig, da wir nirgends so anfällig für Einflüsse sind hier. Wir liegen ca. 8 Stunden an einem Ort, die Körperfunktionen sind verändert und die Nachtruhe sollte der Regeneration unseres geistigen und körperlichen Systems dienen.

 

Was also können wir tun, um eine Belastung durch Felder an unseren Schlafplätzen zu verringern?

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keine elektrischen Geräte über Nacht eingeschaltet lassen, auch „Stand By“ Funktionen ausschalten.

Schauen Sie nach, ob eine elektrische Quelle in dem Raum direkt hinter ihrem Schlafplatz eingeschaltet ist.

Prüfen Sie, ob elektrische Leitungen direkt neben Ihrem Bett verlaufen.

Vermeiden Sie Verlängerungskabel oder Mehrfachstecker unter oder in unmittelbarer Nähe Ihres Bettes.

Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafbereich. Nach dem Abschalten verfügt er noch viele Stunden über eine starke elektrostatische Aufladung.

Wenn Sie auf eine digitale Mobile Telefonstation nicht verzichten können, muss die Station mindestens sieben Meter von Ihrem Schlafplatz entfernt aufgestellt werden.

Radiowecker mit Stromanschluss mindestens einen Meter vom Bett entfernt aufstellen oder ihn durch einen batteriebetriebenen Wecker ersetzen.

Die Nachttischbeleuchtung sollte ebenfalls mindestens einen Meter vom Kopfende des Bettes entfernt sein.

Den PC abends immer vom Netz nehmen. Selbst wenn er im Stockwerk unter oder über Ihrem Schlafplatz installiert ist, können seine Strahlen ihren Schlaf beeinflussen.

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Elektrische Felder können relativ einfach beseitigt werden.

Sollten in dem direkten Umfeld Ihres Schlafplatzes elektrische Leitungen verlaufen, empfiehlt sich eine Netzfreischaltung. Sie wird im Sicherungskasten angebracht und unterbricht die Stromzufuhr, sobald der letzte Verbraucher vom Netz gegangen ist. Bis wieder Strom eingeschaltet wird, können keine elektrischen Wechselfelder mehr nachgewiesen werden. (Sobald Sie also abends die Nachttischlampe gelöscht haben und im Schlafzimmer kein anderer Stromabnehmer mehr aktiv ist, wird die gesamte Leitung vom Netz genommen. Wollen Sie nachts mal auf die Uhr schauen und schalten Ihre Nachttischlampe an, so fließt, wenn auch mit einer kaum wahrzunehmenden Verzögerung, wieder Strom).

Problematischer sind elektrische Felder, die wir nicht beeinflussen können. Das können Geräte sein, die in einer Nachbarwohnung installiert sind oder eine Überlandleitung.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

Die einfachste Lösung ist, den Schlafplatz zu verlegen und so der Belastung aus dem Weg gehen. Es werden abschirmende Tapeten angeboten, die einen Raum wirksam von Strahlen befreien, die von außerhalb kommen.

Alternativ kommt eine Abschirmung mit geerdeten Metallgittern in Frage. Das ist eine aufwendige Installation, sollte aber erwogen werden, wenn von außen kommenden Störfeldern nicht ausgewichen werden kann. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, der Ihnen Reverenzen vorlegen kann und das Problem sachlich und kompetent behandelt. Wie immer gilt auch hier: vergleichen Sie Angebote und Preise und stellen Sie im Gespräch vorab fest, ob das Angebot Ihren Vorstellungen entspricht.

„Entstörende“ Schlafdecken, die zur Abschirmung angeboten werden, sind eher zweifelhaft, aber nach verschiedenen Aussagen ist ihre Wirkung so gering, dass eigentlich kein Schaden entstehen kann.

Eine Sanierung auf „Gut Glück“ kann unter Umständen mehr Schaden verursachen, als das sie nützt. Möchten Sie Gewissheit haben, ob Ihr Schlafplatz frei von Elektrosmog ist, dann beauftragen Sie einen Baubiologen, der sich auf diese Messungen spezialisiert hat.

 

Anders sieht es bei magnetischen Feldern aus, diese können wir nicht abschirmen. Hier hilft nur, den Verursacher auszuschalten. Ist dies nicht möglich, weil der Verursacher außerhalb des Hauses liegt, so kann man sich die Flussrichtung der Wellen von einem Fachmann bestimmen lassen. Wird das Bett gemäß der Flussrichtung der magnetischen Wellen aufgestellt, so ist eine körperliche Auswirkung der magnetischen Wellen nicht zu erwarten. Nicht unterschätzen dürfen wir die „hausgemachten“ Magnetfelder. Das sind z. B. die Federkernmatratze, der Sprungfederrahmen, das verstellbare Kopfteil des Lattenrostes, die Scharniere an den verschiedensten Geräten, das elegante Einrichtungsstück aus Edelstahl, das direkt hinter der Wand des Bettes steht und andere Einrichtungsgegenstände.

Nicht unterschätzen sollte man die magnetischen Felder, die von außerhalb kommen. Parkende Autos vor Erdgeschosswohnungen oder in der Tiefgarage direkt unter dem Schlafzimmer können eine magnetische Belastung darstellen wie der Öltank im Keller, der Schienenverkehr oder eine Überlandleitung in der Nähe des Hauses.

 

Elektromagnetische Strahlen sind abschirmbar:

verlegt man den Schlafplatz weg vom Sender, so kann man der Strahlung weitgehend entfliehen. Auch Stein und Beton schirmen diese Strahlen ab, Fenster können mit einer Spezialfolie isoliert werden.

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